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Niederschlaagskarte © PDM Cotonou

Landesübersicht und Naturraum

BeschreibungInhalt
Offizieller Name:Burkina Faso
Fläche:274.200 km²
Einwohner:15,74 Mio. (Schätzung 2009)
Bevölkerungswachstum:3,1% (Schätzung 2009)
Regierungssitz:Ouagadougou
Klima (für Hauptstadt):Tropisches Wechselklima

Landesübersicht & Naturraum

Landeskarten

Landeskarte von Burkina Faso
© 2004, Division Géographique de la Direction des Archives du Ministère des Affaires Etrangères.

Eine der größten und sich zumeist mit den jüngsten Ereignissen befassenden Kartensammlungen über das Land Burkina Faso bietet ReliefwebÖffnet externen Link in neuem Fenster, ein Portal des Amtes für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten des UN-Sekretariats, an. Dort können die Karten nach Datum oder nach Namen der Herausgeber sortiert werden. Die Tabellen enthalten eine Spalte mit ausführlichen Titeln der Dokumente und bieten somit eine sehr gute thematische Orientierung. Die Zweigstelle des französischen Instituts für Entwicklungsforschung (Institut de Recherche en Développement  - IRD) in Burkina Faso bietet eine kleine Übersichtkarte über die lokalen SprachenÖffnet externen Link in neuem Fenster und Sprachgruppen. Dasselbe Institut betreibt ein großes ArchivÖffnet externen Link in neuem Fenster von historischen Landes- und Landesgebietskarten, die im Rahmen fachspezifischer Forschungen entstanden sind. Weitere thematische Karten bietet die Direction générale de l’aménagement du territoire, du développement local et régional (DGAT-DLRÖffnet externen Link in neuem Fenster). Nicht zuletzt soll hier auch auf die interaktive KarteÖffnet externen Link in neuem Fenster von Google hingewiesen werden.

Lage und Größe des Landes

Das Binnenland Burkina Faso (ins Deutsche übersetzt: "Land der Aufrichtigen bzw. der Unbestechlichen") liegt im Sudangürtel Westafrikas und grenzt im Nordosten an Niger, im Norden und im Nordwesten an Mali, im Süden (von West nach Ost) an der Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire), Ghana, Togo und Benin. Das westafrikanische Binnenland ist mit 274.200 km² fast so groß wie die Bundesrepublik Deutschland ohne den Freistaat Bayern.

Grunddaten

Burkina Faso ist als ehemalige französische Kolonie seit dem 5. August 1960 unabhängig. Das Land gehört zu der Gruppe der am wenigsten entwickelten Länder der Welt (Least Developed Countries, LDCÖffnet externen Link in neuem Fenster). Die Armut trifft dort alle Lebensbereiche und drückt sich insbesondere in einer geringen Lebenserwartung, in einer hohen Sterblichkeit von Kleinkindern, in einer hohen HIV-Prävalenzrate, in einer geringen Kaufkraft pro Einwohner und einem kleinen Anteil der Bevölkerung mit formaler Schulbildung aus. Nach wie vor leben über 60 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze von 1 US $ pro Tag. Detaillierte Informationen zu den aktuellen Entwicklungsdaten erhalten Sie auf der Website Welt-in-ZahlenÖffnet externen Link in neuem Fenster, die sich zum großen Teil auf die Länderinformationsseite der CIA, The World FactbookÖffnet externen Link in neuem Fenster, bezieht. Weitere allgemeine Länderinformationen zu Burkina Faso bietet auch Afrika auf einen Blick.Öffnet externen Link in neuem Fenster

In der folgenden Tabelle werden einige Sozialindikatoren Burkinas und mit denen Deutschlands in Vergleich dargestellt. Alle angegebenen Zahlen stehen schätzungsweise für das nebenan aufgeführte Jahr.

Burkina Faso

Deutschland

Lebenserwartung

48,85 (2006)

78,8 (2006)

Bruttoinlandsprodukt je Einwohner
(Inflationsbereinigt)

1.300 US $ (2005)

28.700 US $ (2005)

Anteil der alphabetisierten Bevölkerung 

26,6 % (2003)

99 % (2003)

Kindersterblichkeit
(auf 1.000 Lebendgeburten)

91,35 (2006)

4,12 (2006)

HIV-Prävalenzrate

4,2 % (2003)

0,1 % (2001)

Quelle: The World Factbook Öffnet externen Link in neuem Fenster 

Sozialgeographische Gegebenheiten

=> Bevölkerung

Burkina Faso hat ca. 13,9 Mio Einwohner. Im Jahre 2006 erreichte die Bevölkerungsdichte 50 Einwohner/km2. Die höchsten Bevölkerungsdichten findet man auf dem Zentralplateau. Die Bevölkerung umfasst etwa 60 ethnische Gruppen. Die dominierende ist die Mossi-Gruppe mit einem Anteil von fast 50%. Neben der Amtsprache Französisch sind Mooré, Dioula und Foulfouldé die wichtigsten Verkehrssprachen.

=> Städte

Die wichtigsten StädteÖffnet externen Link in neuem Fenster Burkina Fasos sind OuagadougouÖffnet externen Link in neuem Fenster (Hauptstadt) mit ca. 1.391.500 Einwohnern, Bobo-DioulassoÖffnet externen Link in neuem Fenster  mit ca. 435.500, KoudougouÖffnet externen Link in neuem Fenster mit ca. 83.000, BanforaÖffnet externen Link in neuem Fenster mit ca. 72.000 Einwohnern und OuahigouyaÖffnet externen Link in neuem Fenster mit ca. 71.000.

Die Urbanisierungsquote beträgt 17,62% im ganzen Land. Damit gehört Burkina Faso zu den Ländern Westafrikas mit den niedrigsten Urbanisierungsquoten. Doch die Hauptstadt wächst in einem Schwindel erregenden Tempo und die zuständigen Regierungsinstitionen mussten sich vor kurzem mit dem "Schéma directeur d’aménagement du grand Ouaga" (SDAGOÖffnet externen Link in neuem Fenster) erneut dringend befassen. 

Frauen auf Mofas in Ouagadougou
© Manfred Matz: Nirgendwo sonst in Afrika ist der Verkehr von den knatternden Zweirädern so geprägt wie in Ouagadougou.

=> Verkehrswege

Das StraßennetzLeitet Herunterladen der Datei ein von Burkina Faso umfasst derzeit 15.272 km. Davon sind knapp 2.100 km asphaltiert. Die Haupttransportwege sind die Straßen. Die Hauptverkehrsachsen zwischen den größeren Städten und in die Nachbarländer sind asphaltiert. Zwischen allen Städten Burkina Fasos verkehren private Buslinien. Neben Überlandbussen werden oft  Minibusse eingesetzt. Abseits der Hauptrouten sind die Straßenverbindungen, vor allem in der Regenzeit teilweise, nur schwer passierbar. Die einzige BahnlinieÖffnet externen Link in neuem Fenster führt auf 622 km von Kaya über Ouagadougou nach Bobo-Dioulasso und von dort in die Côte d'Ivoire zum Hafen von Abidjan. Vor der seit September 2002 im Nachbarland herrschenden Krise wurden ca. 900.000 t Fracht pro Jahr transportiert. Burkina Faso verfügt über zwei internationale Flughäfen: in Ouagadougou und in Bobo-Dioulasso. Die 2001 teilprivatisierte nationale Fluglinie, Air BurkinaÖffnet externen Link in neuem Fenster, verbindet Burkina Faso mit Westafrikanischen Hauptstädten und ParisÖffnet externen Link in neuem Fenster.

Naturräumliche Gegebenheiten

=> Geomorphologische Eigenschaften

Burkina Faso ist ein Flachland. Die Differenz zwischen der höchsten und der niedrigsten Ebene beträgt weniger als 600 Meter. Nahezu die Hälfte des Landes liegt zwischen 250 und 350 Metern über Normalnull. Die Flachheit des Landes schließt jedoch keine bestimmte Vielfalt aus. Zwei große topographische Bereiche lassen sich zunächst unterscheiden: Eine Rumpffläche und ein Sandsteinmassiv. 

Landkarte von Burkina Fso zum Thema Relief

Die Rumpffläche erstreckt sich über drei Viertel des Landes. Das zum größten Teil monotone Relief ist eine Aufeinanderfolge von weichen Kuppen und geschweiften Tälern. Stellenweise trifft man auf Einzelhügel oder eine Gruppe von Hügeln, die sich auf einige dutzend Meter über der Hochebene erheben. Die niedrigen und flachen Teile bestehen aus Granitgestein und Gneis. Die vereinzelten felsigen Massen, die die Erosion überstanden haben, stellen sich in den verschiedensten Formen dar.
Das Sandsteinmassiv nimmt den Südwesten des Landes ein. Das ist die hügeligste Region Burkina Fasos. Der TénakourouÖffnet externen Link in neuem Fenster stellt dort mit seinen 749 Metern die höchste Erhebung des Landes dar. Die sedimentäre Kuppe primären Sandsteines beherrscht den von eindrucksvollen Steilhängen umgebenden Sockel. Zwischen Bobo Dioulasso und Banfora erstreckt sich eine ca. 150 Meter hohe Felswand. Außergewöhnlich geradlinig erstreckt sie sich von Nordosten nach Südwesten.
Im Südosten des Landes befindet sich auch ein kleines Massiv (das Massiv von Sobmangou) an der Grenze zu Togo und Benin. Dieses endet ebenfalls mit einer senkrechten Felswand, die das zentrale Plateau mit ihrer Höhe von ca. 100 Metern dominiert.

=> Hydrographie

Obwohl Burkina Faso flach ist und sehr geringe Niederschlagsmengen verzeichnet, hat es ein verhältnismäßig gut ausgeprägtes hydrographisches Netz, vor allem im südlichen Teil. Die Wasserläufe hängen mit drei Hauptbecken zusammen: das Volta-, das Comoé- und das Nigerbecken. 

Karte zur Hydrographie des Landes Burkina Faso
Graphik und Bildbearbeitung: H. Badiel. Als Grundlage diente eine Rohkarte von M. Reynier.

Das Voltabecken ist das bedeutendste von allen drei Becken. Es erstreckt sich auf das Zentrum und den Westen des Landes und hat eine Fläche von 178.000 km². Das sind über 60% der Gesamtfläche des Landes. Es wird von drei Hauptunterbecken gebildet: Die Becken der Flüsse Mouhoun, Nakambé und Pendjari. Die Zuflüsse dieser drei Becken treffen sich im Zentrum von Ghana, wo sie den Voltasee bilden.
Der Fluss Mouhoun Öffnet externen Link in neuem Fenster(ehemals Volta Noire) ist der einzige ständig wasserführende Fluss des Landes mit einem 92.000 km² großen Einzugsgebiet. Der Hauptnebenfluss des Mouhoun ist der Sourou mit einem Einzugsgebiet von 15.200 km². Seit 1984 ermöglichen die im Oberlauf des Zuflusses mit dem Mouhoun installierten Kontroll- und Umleitungsbauten die Speicherung von 250 Millionen m³ Wasser.
Der Fluss NakambéÖffnet externen Link in neuem Fenster (ehemals Weißer Volta) entspringt östlich von Ouahigouya, in einer Region mit einer jährlichen Niederschlagsmenge zwischen 500 - 600 mm. Er hat ein 50.000 km² großes Einzugsgebiet. Der Nazinon (ehemals Rote Volta) dräniert den südwestlichen Teil des zentralen Plateaus. Sein Einzugsgebiet beträgt 20.000 km². Sein Regime ist demjenigen des Nakambé sehr ähnlich. Der Fluss PendjariÖffnet externen Link in neuem Fenster bildet einen Teil der südöstlichen Grenze von Burkina Faso mit Benin. Er hat am rechten Ufer drei Nebenflüsse (Doudodo, Singou und Kompienga), deren Einzugsgebiet ca. 21.600 km² erreichen. Der Fluss Comoé, im Südwesten des Landes, hat ein ca. 18.000 km² großes Einzugsgebiet. Er entspringt in den Felswänden von Banfora. Die verhältnismäßig hohe Niederschlagsmenge dieser Regionen verleiht diesem Fluss in der Zeit von Juni bis September starke Ströme, die 500 m³/s erreichen können.
Im Nigerbecken, das eine ca.72.000 km² große Fläche hat, sind die Flüsse überwiegend endoreisch (d.h., sie erreichen in diesem trockenem Gebiet des Landes den Hauptfluss Niger meist nicht; sie münden in so genannten Endseen, versickern oder verdunsten im Beckenboden). Das sind z.B. der Béli, der Gorouol, der Goudébo und der Dargol. Sie können manchmal großes Hochwasser auslösen. Neben diesen drei Flussbecken gibt es auch noch im Nordosten des Landes in sich geschlossene Becken, die Wasser zu großen und kleinen natürlichen Seen (z.B. die Seen von Tingrela, von Bam und von Dem, die Tümpel von Oursi, von Béli, von Markoye usw.) führen.
Eine vom zuständigen Ministerium eingerichtete Website, Portail du secteur de l’eau au Burkina FasoÖffnet externen Link in neuem Fenster, informiert ausführlich über das Wasser und die Wasserpolitik im Lande. 

=> Klima

Burkina Faso liegt in der Zone des tropischen Wechselklimas. Dies bedeutet einen Wechsel zwischen Trockenzeit und Regenzeit. Die Trockenzeit ist gekennzeichnet durch den trockenen heißen Wüstenwind, HarmattanÖffnet externen Link in neuem Fenster, der von Nordost nach Südwest weht. Diese Jahreszeit erstreckt sich von Oktober bis März. April ist der Übergangsmonat, in dem der Harmattan von den MonsunwindenÖffnet externen Link in neuem Fenster langsam abgelöst wird. Diese Übergangszeit entspricht dem Anfang der Regenzeit, die von Mai/Juni bis September/Oktober dauert. Im Hinblick auf die Niederschlagsmengen können drei große Klimazonen unterschieden werden: Die Sahelzone, die nordsudanische und die südsudanische Zone. 

Klima-Karte von Burkina Faso
Graphik und Bildbearbeitung: H. Badiel. Als Grundlage diente eine Rohkarte von M. Reynier.

Die sahelische KlimazoneÖffnet externen Link in neuem Fenster erstreckt sich auf den Norden des Landes zwischen 13° 5' und 15° 3' nördlicher Breite. Sie kennzeichnet sich durch eine schwache Niederschlagsmenge (weniger als 600 mm) und hohe Temperaturen. Die nordsudanische KlimazoneÖffnet externen Link in neuem Fenster liegt im Zentrum zwischen 11° 3' und 13° 5 ' nördlicher Breite. Sie hat eine durchnittliche Niederschlagsmenge von ca. 750 mm jährlich. Die südsudanische KlimazoneÖffnet externen Link in neuem Fenster streckt sich auf den Süden zwischen 9° 3' und 11° 3' nördliche Breite. Sie ist gekennzeichnet durch höhere Niederschlagsmengen und niedrigere Durchschnittstemperaturen. August ist der Monat mit der höchsten Niederschlagsmenge und der höchsten Luftfeuchtigkeit (80 %) im ganzen Land. Im März und April erreicht die Verdunstung ihren Höhepunkt (> 400 mm).

Aktuelle Klima- und Wetterinformationen über Burkina Faso finden Sie auf folgenden Websites.

  • Wetteronline.deÖffnet externen Link in neuem Fenster [Das Portal bietet umfassende Wetterinformationen, aber auch Wettervorhersage-Informationen für verschiedene Städte in Burkina Faso an.]
  • Wetter.comÖffnet externen Link in neuem Fenster [wetter.com bietet graphisch sehr ansprechende Wetterinformationen und eine Wettervorhersage für bis zu 16 Tagen an, allerdings beschränkt dieses Portal sich sehr stark auf die Hauptstadt Ouagadougou und ist daher aber auch besonders interessant für dieses Reiseziel.]
  • Weather ReportsÖffnet externen Link in neuem Fenster [Hier werden sehr übersichtliche und graphisch sehr einfach dargestellte Augenblick-Informationen über das Wetter in mehreren Städten von Burkina Faso angeboten. Auf der Hauptseite findet man eine Liste ausgewählter Lokalitäten mit einem Link zu den entsprechenden tagesaktuellen Informationen.]
  • iten-online.chÖffnet externen Link in neuem Fenster [Die private Website von Karl Iten bietet Städte bezogene Jahresklimadiagramme, knappe Informationen über das allgemeine Klima im Land und einen Link zu kurzen nützlichen Länderinformationen bei transafrika.org für Reise-Interessierte.]

=> Vegetation

Im Hinblick auf die Vegetation und die Flora lässt sich Burkina Faso in zwei große Gebiete teilen: Ein sahelisches und ein sudanisches Großgebiet. Jedes dieser beiden Großgebiete besteht wiederum aus zwei Teilgebieten. 

Karte zur Vegetation des Landes Burkina Faso [Französisch]
Quelle: Peuples Solidaire GET, Francheville.

Das sahelische Gebiet setzt sich aus dem eigentlichen sahelischen Vegetationsgebiet im extremen Norden des Landes und einem sudano-sahelischen Vegetationsgebiet im Zentralnorden des Landes zusammen. Die Vegetation wird dort von Gräsern, Sträuchern, Dornbüschen und Dornbäumen beherrscht. Die Hauptbaumart in der SahelzoneÖffnet externen Link in neuem Fenster ist die AkazieÖffnet externen Link in neuem Fenster, die sich an verschiedenartige Standorte angepasst und somit eine große Bedeutung für Mensch und Tier hat. Das sudanesiche Großgebiet lässt sich in ein sudanesisches (im Zentrum, Zentralwesten und Zentralosten des Landes) und ein sudano-guineisches Vegetationsgebiet (im Zentralsüden, Südwesten und im Südosten des Landes einteilen. 

Ökologische Probleme

=> Desertifikation

Zu den größten ökologischen ProblemenÖffnet externen Link in neuem Fenster Burkina Fasos ist ohne Zweifel die DesertifikationÖffnet externen Link in neuem Fenster. Die Bedeutung dieses Umweltphänomens wird deutlich, wenn man weiß, dass mehr als 90% der Bevölkerung von den natürlichen Ressourcen abhängig ist. Seit der Hungerkatastrophe Mitte der 70er Jahre werden sukzessiv Aktionsprogramme zur Förderung der Wiederaufforstung und zur Bekämpfung der grundlegenden Desertifikationsphänomene definiert und durchgeführt. Das letzte Programm, das bis Ende 2007 lief, lautete "un département, une forêt"Öffnet externen Link in neuem Fenster. Um der fortschreitenden Desertifikation weiter zu entgegnen und die biologische VielfaltÖffnet externen Link in neuem Fenster zu bewahren wurde eine beachtliche Anzahl von Kleinwäldern und anderen NaturräumenÖffnet externen Link in neuem Fenster unter Schutz gestellt.  

=> Luftverschmutzung

Neben diesem landesweiten ökologischen Problem ist die sehr starke, Gesundheit schädigende LuftverschmutzungÖffnet externen Link in neuem Fenster in Ouagadougou zu erwähnen. Kürzlich veröffentlichte Studien der "Clean Air Initiative in Sub-Saharan Africa" nennen nicht nur die tausenden MofasÖffnet externen Link in neuem Fenster, die fast rund um die Uhr die Straßen verstopfen, als Hauptursache, sondern gewähren auch detaillierte Einblicke in die AbgassituationÖffnet externen Link in neuem Fenster in der Hauptstadt und formulieren Lösungsvorschläge für die Reduzierung der verkehrsbedingten Luftverschmutzung. 

Nationale Symbole

=> Flagge und Nationalhymne

Die aktuelle Flagge wurde offiziell am 4. August 1984 eingeführt. Sie ersetzte dadurch die erste Flagge des Landes ObervoltaÖffnet externen Link in neuem Fenster, welches am selben Tag in Burkina Faso umbenannt wurde. Ebenfalls am 4. August 1984 bekam das Land eine neue HymneÖffnet externen Link in neuem Fenster. Die drei Farben der neuen Flagge (Rot, Grün und Gelb) sind die panafrikanischen FarbenÖffnet externen Link in neuem Fenster. Damit sollte zusätzlich zu ihrer nationalen Bedeutung die Zugehörigkeit des Landes zu der "großen afrikanischen Nation" symbolisiert werden.  

Landesflagge von Burkina Faso
Landesflagge
©nationalflaggen.de
Nationalhymne von Burkina Faso zum Hören
Nationalhymne (Melodie)

=> Staatswappen und Nationalfeiertag

Staatswappen von Burkina Faso
Staatswappen

Das aktuelle Staatswappen ist das vierteÖffnet externen Link in neuem Fenster in Folge seit der Unabhängigkeit. Es wurde 1997 eingeführt.
Der Nationalfeiertag ist der 11. Dezember, der Tag, an dem im Jahre 1960 die Republik ausgerufen wurde. Das Land ist als ehemalige französische Kolonie jedoch seit dem 5. August 1960 unabhängig.

 

 

Landesimpressionen

Allgemeine Impressionen von Burkina Faso bieten folgende ausgewählte Webseiten, die im wesentlichen aus Bilderkatalogen und Blogs über Menschen, Landschaften und Kultur bestehen.

  • Dan Heller PhotographyÖffnet externen Link in neuem Fenster: Eine kommerzielle Website von einem professionellen Fotografen, der in 4 Kategorien einen knappen Einblick in das Leben und die Kultur einiger Volksgruppen in Burkina Faso gewährt.
  • Die große BildergalerieÖffnet externen Link in neuem Fenster von TrekEarth
  • Die Öffentliche Galerie von Garango-LadenburgÖffnet externen Link in neuem Fenster
  • Helge.atÖffnet externen Link in neuem Fenster: eine private Website von Helge Fahrnberger mit Fotografien aus den Jahren 2003 und 2005.
  • Fourmis TerreÖffnet externen Link in neuem Fenster :Das auf dem Server der belgischen Haute Ecole Roi Baudin untergebrachte Projekt bietet verschiedene Landschafts-, Dorf- und Städtebilder aus dem Norden, dem Zentrum, dem Süden, dem Westen und dem Südwesten Burkina Fasos an.
  • Photographs of Burkina FasoÖffnet externen Link in neuem Fenster, 1970-2004
  • ADAblogÖffnet externen Link in neuem Fenster [Blog der Zivildienstleister der NRO Sonnenenergie für Westafrika e.V.]
  • Sabrina in OuagadougouÖffnet externen Link in neuem Fenster [ein Tagebuch mit vielen aktuellen Informationen]
  • Praktikum in Burkina FasoÖffnet externen Link in neuem Fenster [Tagebuch einer schweizerischen Praktikantin] 
  • Unkommentierte VideoimpressionenÖffnet externen Link in neuem Fenster der Mitarbeiter der NRO Sonnenenergie für Afrika e.V (SEWA).
  • Eine Videoreise durch Burkina Faso von jszlasa's Channel.

Videoreise durch Burkina Faso
Reisevideo von jszlasa's Channel.
©jszlasa's Channel

Weitere Bilder und Videos

Fotos von Menschen im Norden Burkinas
Menschen im trockenen Sahelgebiet.
© Patrick Masson

Das 22 Bilder umfassende Fotoalbum von Frank Masson dokumentiert das farbenfrohe Leben der Menschen im NordenÖffnet externen Link in neuem Fenster Burkinas.

Landschaft im Süden des Landes Burkina Faso
Die grüne Landschaft vom Süden.
© Cédric Protière

Ein beliebtes Touristenziel ist der Süden mit den Wasserfällen und idyllischen SandsteinenÖffnet externen Link in neuem Fenster in der Gegend von Banfora.

landwirtschaftliches Entwicklungsprojekt
Entwicklungsprojekt im trockenen Sahelgebiet
© Alex James

Das Video präsentiert ein Landwirtschaftsprojekt der britischen Entwicklungshilfeorganisation Christian Aid im trockenen Sahelgebiet des Landes Burkina Faso. Innovative Landwirtschaftstechniken sollen den Bauern helfen, die Böden fruchtbarer zu machen, die wenigen Regentropfen besser sickern lassen und die Desertifikation zu bekämpfen.

Über den Ersteller

Öffnet internen Link in neuem FensterHonorat Badiel, Dr. phil, aus Burkina Faso.
Studium der Germanistik, Sprach- und Medienwissenschaften.
1996 bis 2000 Berufspraxis bei Rundfunkanstalten, Buch- und Zeitschriftenverlagen.
Seit 2001 tätig als selbständiger Redakteur und Berater für Verbände und Unternehmen mit Schwerpunkt Medienkonzeption und Medienproduktion. 

Kontakt

Thorsten Hölzer
+49 2224 926144

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