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Für die Einreise nach Kenia benötigen Sie ein Visum. Auf den Internetseiten der Botschaft Kenias in Deutschland finden Sie nähere Informationen.
Für einen längerfristigen Aufenthalt oder Arbeitsaufenthalt in Kenia gelten besondere Bestimmungen, die im Vorfeld mit den kenianischen Behörden zu klären sind. Der Visumsantrag, den die kenianische Botschaft zum Download anbietet enthält bereits Informationen zu den diversen Klassifizierungen, die für einen beruflichen Aufenthalt in Frage kommen.
Die Währung Kenias ist der Kenya Shilling. Aktuelle Umtauschkurse finden Sie bei der Central Bank of Kenya.
Geld von einer deutschen Bank zu einem Konto bei einer der großen Banken in Kenia zu senden ist möglich, aber mit hohen Gebühren verbunden.
Kreditkarten werden in hochpreisigen Restaurants und Geschäften in Nairobi sowie in den internationalen Hotels an der Küste akzeptiert. Im übrigen Kenia ist immer noch Bargeld gefragt.
Fachkräfte der Entwicklungszusammenarbeit und Firmenangehörige werden in der Regel ein Fahrzeug gestellt bekommen. Für Nairobi und Umgebung reicht ein normaler PKW, auf dem Land ist ein geländegängiges Fahrzeug von Vorteil. Bei einer Anschaffung eines Fahrzeugs sollten Sie beachten, dass 1. die Ersatzteilbeschaffung in Kenia gesichert ist und notfalls auch eine Reparatur unterwegs möglich ist, und dass 2. das Fahrzeug nicht zu attraktiv für Diebe ist. Die neuesten Modelle schicker 'Special Utility Vehicles' kommen bei diesen Kriterien weniger in Frage.
An öffentlichen Verkehrsmitteln kommen in Kenia eigentlich nur Überlandbusse und die 'Matatu' genannten rasenden Sammeltaxis in Frage. Wenn Sie für eine längere Strecke darauf angewiesen sind, rate ich Ihnen die langsamste Verbindung zu wählen. Die Chancen heil am Ziel anzukommen sind wesentlich größer. Die Stadtbusse in Nairobi haben zumeist erfahrene Fahrer, die Matatus sind wesentlich gefährlicher als auf dem Land.
Ein Blick in die laufend aktualisierten Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes ist vor der Einreise nach Kenia ratsam.
Nach wie vor ist die Kriminalität in Kenia Besorgnis erregend hoch. Über notwendige Sicherheitsvorkehrungen in Ihrem Wohn- und Arbeitsumfeld erkundigen Sie sich am besten vor Ort.
Informationen zur eigenen gesundheitlichen Vorsorge finden Sie auf der Seite 'Aktuelle Reisemedizin' und bei den reisemedizinischen Infos der OSIR aus der Schweiz.
In Nairobi gibt es zwei Krankenhäuser mit internationalem Standard:
Das Nairobi Hospital liegt südlich der Innenstadt im Stadtteil Nairobi Hill in der Argwings Kodhek Road (Hinweis: Nicht verwechseln mit dem ebenfalls auf dem Nairobi Hill gelegenen Kenyatta Hospital).
Tel: 020 2722160,
020 2714400,
020 352101,
Fax: 020 2728003
Das Aga Khan Hospital Nairobi liegt im Stadtteil Parklands, 3rd, Parkland Avenue
Tel.: 020 742531,
020 748883
Fax: 020 741749
Für die Küstenregion ist das Aga Khan Hospital Mombasa eines der am besten ausgestatteten Krankenhäuser. Es liegt im Süden Mombasas unweit der Likoni-Fähre (Vanga Rd off Nyerere Avenue)
Tel: 011 312953/312954
Über Möglichkeiten zur Behandlung in weiteren Städten und auf dem Land informieren Sie sich am besten bald nach der Ankunft vor Ort.
Das kenianische Festnetz ist in den meisten Landesteilen weiterhin sehr störanfällig. Auf die Einrichtung eines privaten Anschlusses müssen Sie zudem zumeist sehr lange warten. Die Mobilfunkanbieter bauen dafür ihre Netze kontinuierlich aus.
Der Zugang zum Internet hat ähnliche Bedingungen. In Nairobi haben viele Büros und auch Privathaushalte schon lange Internetzugang (wenn auch nicht mit schnellen Übertragungsraten). Auf dem Land scheitert dies oft schon an der fehlenden Stromversorgung.
Die Deutsche Botschaft finden Sie im Stadtteil Lavington, Riverside Drive 113 (Lageplan). Telefonisch ist die Botschaft zu erreichen unter +254 20 / 42 62 100. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Botschaft im Internet. Dort finden Sie auch Hinweise zu Hilfe in Notfällen. Bei einem längerfristigen Aufenthalt in Kenia empfiehlt sich zudem ein Besuch bei der Botschaft und die Eintragung in die Krisenvorsorgeliste.
Deutscher Honorarkonsul in Mombasa ist Saleem Ghalia, Bank of India Building, Nkrumah Road. Telefonisch zu erreichen unter: +254-41-2228-781 , Fax +254-41-2229186
Die Deutsche Schule in Nairobi (mit Internat und Kindergarten) finden Sie im Internet.
Der Deutsche Akademische Auslandsdienst (DAAD) ist wichtige Anlaufstelle für kenianische und deutsche Austauschstudierende - und die, die es werden wollen.

Wie eine in Kenia lebende Deutsche das Land erlebt, können Sie in den E-Mails aus Nairobi lesen, in denen die Autorin Elisabeth Müller die Verbindung zwischen kenianischer Politik und dem Alltag der Menschen zieht.
Auch in Kenia gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Zeitschriften
, die Themen der urbanen Mittelklasse diskutieren, etwa über 'Verzweifelte Männer'
und 'Beziehungsgeheimnisse'
.
Die kenianische Küche ist einfach und deftig. Nationalgericht und wichtigstes Grundnahrungsmittel ist Ugali, ein fester Maisbrei, vergleichbar mit der norditalienischen Polenta. Wer es sich leisten kann, isst dazu möglichst viel Nyama Choma (Grillfleisch vom Rind oder Ziege). Ärmere Leute müssen sich mit Sukuma Wiki begnügen, einem dem Grünkohl ähnlichen Gemüse mit hohem Vitamingehalt.
Sehr beliebt in Zentralkenia sind auch Gemüsegerichte auf Basis von Stampfkartoffeln oder Mais (Irio, Githeri). Der Zubereitung des Githeri und der kenianischen Kiosk-Kultur widmet sich ein Artikel von Christoph Link. Im wärmeren Westkenia gibt es außerdem Kochbananen und Süßkartoffeln.
An der Küste wird gern und exotisch gewürzt. Die jahrhundertelange Verbindung zum Orient ist hier spürbar. Im Landesinneren beschränkt sich heute der Gebrauch von Gewürzen auf Salz, Chilipulver und (in Restaurants) Ketchup: ein bedauerliches Erbe der britischen Kolonialherrschaft. Nur in abgelegenen Gebieten kennen alte Frauen noch die traditionellen aromatischen Würzkräuter.
Etwas Abwechslung erfährt die kenianische Küche durch den Einfluss der indischen Immigranten. Chapati (Fladenbrot) und Samosas (mit Fleisch oder Gemüse gefüllte Teigtaschen) sind auch in den 'Hoteli' genannten Imbissbuden auf dem Land zu haben.
An den zahlreichen Imbissständen können Sie preiswerter und oft auch bekömmlicher essen als im Restaurant. Die Zutaten sind frisch. Das gilt sowohl für das Gemüse, wie für das Fleisch. Auf dem Land können Sie morgens vor dem Hoteli-Imbiss noch die Ziege grasen sehen, die für das Mittagsmenue ausgewählt wurde. Die Steaks in vielen Mittelklasse-Restaurants stammen dagegen aus der Kühltruhe - und sind wegen Stromausfall oft schon mehrfach aufgetaut gewesen.
In Kenia wird vorzüglicher Tee
und Kaffee angebaut. Im Landesinneren bevorzugen die Leute Tee (Chai), landestypisch zur Hälfte mit Milch aufgekocht und stark gesüßt. An der Küste, vor allem in Mombasa, gibt es dagegen eine ausgeprägte Kaffee-Kultur.
Video Streams zu Kenia
In den Videoportalen im Internet, insbesondere bei You Tube, gibt es inzwischen auch etliche Filme aus Kenia, einige davon durchaus sehenswert. Da der Empfang nur über eine DSL-Verbindung Sinn macht, habe ich die Links zu den Filmdateien nicht in die thematischen Rubriken im Fließtext integriert, sondern möchte einige ausgewählte Beiträge an dieser Stelle vorstellen:
Inside Africa (Interviews in Nairobi)
Lake on the Edge (Mehrteiliger Film zum Lake Naivasha)
Fußball in den Slums von Nairobi
Mrs. Cathrine zum Geschlechterverhältnis
Maasai-Leben in der Trockenregion im Rift Valley
Pastor Joel Kimetto (Musikvideo)
Yesu Nakupenda ('Jesus, ich liebe dich', Musikvideo)
Nairobi Yetu ('Unser Nairobi', Musikvideo)
Gospel Crusade (Amerikanische Prediger auf Tour)
Razzia in der Redaktion (Film aus Überwachungskamera)