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Jurte am Issyk Köl im Abendlicht. Copyright Mirjam Leuze

Kirgisistan

Landesflagge Kirgisistan

Die kirgisische Republik ist etwa zweieinhalb mal so groß wie die Schweiz und grenzt an den Nordwesten der Volksrepublik China. Die „Schweiz Zentralasiens“ verzaubert den Besucher mit einer grandiosen Bergkulisse und gastfreundlichen Bewohnern, die trotz ökonomischer Dauerkrise niemals einem Gast die Türe weisen.

Landesflagge Kirgisistan

Erfahren Sie mehr über Kirgisistan

  • Landesübersicht und Naturraum

    Bergsteigern und Literaturliebhabern dürfte Kirgisistan schon länger ein Begriff sein. Spektakuläre 7000er wie der Pik Lenin oder der Khan Tengri und die Bücher von Tschingis Aitmatow haben Kirgisistan auch schon zu Zeiten der Sowjetunion im Ausland bekannt gemacht.

  • Geschichte, Staat und Politik

    Kirgisistan wurde vom „Westen“ lange als stabile „Insel der Demokratie“ gerühmt. Im Vergleich zu seinen autokratisch regierten Nachbarländern war und ist Kirgisistan durch eine starke Zivilgesellschaft geprägt. Doch zwei „Revolutionen“ im Jahr 2005 und 2010 haben das Land in ein dramatisches Machtspiel unterschiedlicher politischer Kräfte geworfen.

  • Wirtschaft und Entwicklung

    „Mach doch ein Bisnes auf! Aber was soll es denn sein? Kartoffeln ausbuddeln und Heu ernten... Dafür hast du die Freiheit, heißt es, aber die Freiheit ist kein Zuckerschlecken." schreibt Tschingis Aitmatow in seinem Buch „Der Schneeleopard“ über die schwierige Übergangsphase von kommunistischer Planwirtschaft zur Marktwirtschaft.

  • Gesellschaft, Kultur und Religion

    Usbeken, Tataren, Kirgisen, Uighuren, Ukrainer, Russen, Koreaner: Über 70 verschiedene unterschiedliche Ethnien leben in Kirgisistan. Das macht das Land zu einem Ort mit einer großen Vielfalt an Lebensformen. Doch diese Vielfalt ist durch einen zunehmend aggressiven Nationalismus bedroht.

  • Alltag & Praktische Informationen

    Überwältigende Gastfreundschaft und bittere Armut, Brautraub und erste parlamentarisch-präsidentielle Demokratie Zentralasiens, regelmäßige Stromausfälle und voll elektronische Automaten um die Stromrechnung zu bezahlen. Der Alltag in Kirgisistan ist von scheinbar unvereinbaren Gegensätzen geprägt. Doch das macht gerade die Faszination dieses Landes aus.

Erfahren Sie mehr über die AIZ

Akademie für Internationale Zusammenarbeit

Das Länderinformationsportal (LIPortal) wird von der Akademie für Internationale Zusammenarbeit (AIZ) der GIZ GmbH bereitgestellt. Ausgewiesene Landesexpertinnen und Landesexperten wurden mit der Erstellung der Inhalte beauftragt und betreuen diese kontinuierlich. Das LIPortal dient als Orientierungshilfe durch den Informationsdschungel des WorldWideWeb.

Die Autorin

Mirjam Leuze M.A., geb. 1964 studierte in Köln und Bischkek Ethnologie & Theater-Film und Fernsehwissenschaften. Sie erforschte in Kirgisistan den „Bösen Blick“ und „Gefallene Herzen“ und ist seit 2004 als freie Journalistin, Kamerafrau und Filmemacherin tätig. Parallel dazu gibt sie Trainings und Workshops in Participatory Video und zum Thema Menschenrechte&Video.

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Kontakt

Thorsten Hölzer
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