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Ein Satellitenbild
von Mosambik ist auf dieser Seite zu finden.
Weitere thematische Karten lassen sich im FAO-Länderprofil
anschauen.
Eine ständig aktualisierte Kartensammlung, etwa zu Themen wie Landwirtschaft, Flüsse, Überflutungen, Cholera-Ausbruch etc., bietet Reliefweb
.
Karten der Provinzen Maputo
, Inhambane
, Sofala
, Manica
und Nampula
bietet die Homepage der portugiesisch-mosambikanischen Handelskammer
.
Stadtpläne der Hauptstadt Maputo
und der zweitwichtigsten Stadt Beira
.

Mosambik liegt an der Südostküste Afrikas. Das Land erstreckt sich über 801.590 qkm vom Rovuma, dem nördlichen Grenzfluss zu Tansania, bis zum Maputo an der Grenze zu Südafrika und Swasiland. Im Westen grenzt es an Simbabwe und Sambia, und Malawi schiebt sich wie ein Keil zwischen West- und Nordmosambik. Die Ostküste liegt der Insel Madagaskar gegenüber, mit der sie die "Straße von Mosambik" verbindet.
Mit seiner 2800 km langen Küste und den bedeutenden Häfen Maputo, Beira und Nacala kommt Mosambik als Mitglied der regionalen Entwicklungsgemeinschaft SADC
eine verkehrstechnisch wichtige Rolle im Südlichen Afrika zu. Der größte Fluss der Region, der Sambesi
, mündet hier in den Indischen Ozean.
Mosambik besticht durch seine endlos langen und wunderschönen Sandstrände. Die 2800 km lange Küste bildet einen flachen bis zu 200 km breiten Streifen, der zunehmend Touristen anzieht. Auch im Landesinneren bieten die einzelnen Provinzen
reizvolle landschaftliche Gegensätze von Bergland, Savannen und endlosen Mangrovensümpfen, vor allem in Zentralmosambik.
Eine schöne Bildergalerie
von den wichtigsten Städten liefert Jirka Vierhaus, aktuelle Bilder hat auch die Seite von ENLUMEN in Mosambik
von Gerald Henziger, weitere Impressionen
zeigt der hupe-Verlag. Die Fotos von images of Mozambqiue
zeigen auch die eindrucksvollen historischen Gebäude auf der Insel Mosambik. Die Ilha de Moçambique gehört zum Weltkulturerbe. Informativ auch die Seite vom Geographie-Institut der Universität Erlangen
.
Do Rovuma ao Maputo: Eine virtuelle Reise
durch Mosambik mit zahleichen Fotos.
Einen Einstieg in das Land bieten u.a. der landeskundliche Überblick des Auswärtigen Amtes
sowie das World Factbook
. Auch die freie Enzyklopädie Wikipedia
liefert einen detaillierten Überblick.
Ausführliche demographische und wirtschaftliche Statistiken liefert das Instituto Nacional de Estatística
. Im August 2007
gab es nach 10 Jahren wieder eine Bevölkerungszählung, bei der 60.000 Datenerheber mit Fahrrädern im ganzen Land unterwegs waren. Die Datenauswertung hat lange auf sich warten lassen. Nach den endgültig veröffentlichten Ergebnissen
hat Mosambik laut dem Census von 2007 20,53 Mio. Einwohner, 2010 leben 23,4 Mio. Menschen in Mosambik. Das Land gehört zu den bevölkerungsreichen
Ländern der Region. Nur in der DR Kongo, in Südafrika und in Tansania leben mehr Menschen.
Die mosambikanischen Streitkräfte
bestehen aus ca. 11.000 in Sold stehenden Soldaten.
Mosambik ist ein in weiten Teilen fruchtbares Land, die Regierung hatte sich nach der Unabhängigkeit um eine flächendeckende Grundversorgung bemüht. Der langjährige Bürgerkrieg hat das Land in seiner Entwicklung weit zurückgeworfen, über die Hälfte der Grundschulen und Gesundheitsposten wurden von der Renamo zerstört. Als Folge hing das Land jahrelang am "Tropf der Entwicklungshilfe", die immer noch einen großen Anteil der Staatsausgaben ausmacht.
Im alljährlichen Human Development Report der UNDP
rangiert das Land auf Rang 184 (von 187) des HDI-Indexes.
Etwa 55 Prozent aller Mosambikaner leben in absoluter Armut. Die Alphabetenrate ist seit 1990 von 33,5 Prozent auf 55,1 Prozent im Jahre 2009 gestiegen. Auf der issa-Homepage finden Sie einen Vergleich der sozialen
und wirtschaftlichen
Indikatoren Mosambiks mit anderen Ländern der Region.
Lebenserwartung | 1970-1975 | 2011 |
Kindersterberate | 1970 | 2008 |
Sterberate der unter Fünfjährigen | 1970 | 2009 |
Bevölkerung mit Zugang zu sauberem Wasser | 1990 | 2008 |
Einschulungsrate | 1991 | 2010 |
Alphabetenrate | 1980 | 2009 |
Mosambik zeichnet sich durch sehr verschiedene Landschaftszonen aus. Bis auf das am Westen gelegene Bergland mit dem Mont Binga (2436 m) als höchster Erhebung und einigen Hochplateaus besteht die Landesfläche zu zwei Fünfteln aus Küstentiefland. Von den Küstenregionen mit ihren Mangroven bis in die trockenen Mopanewälder des Hinterlandes, überall wird menschliches Leben und Handeln hier von der Natur beeinflusst.
Das Hochland
ist Teil der Afrikanischen Randstufe, an dessen westlichem Rand Mosambik eines der geologisch ältesten Gebiete dieser Erde aufweist. Innerhalb dieses Ostafrikanischen Grabensystems liegt der große Niassa-See zwischen Malawi und den mosambikanischen Nordprovinzen, in denen das Hochland sich bis zur Küste ausdehnt. Typisch für den Übergang vom Hochland zum Flachland sind die markanten Inselberge.
Im Gegensatz zu den alten Gesteinen der Randstufe und des Hochlandes ist das Tiefland
geprägt von quartären Sedimenten. Flüsse lagern während der Regenzeit in den weiten Schwemmebenen fruchtbare Sedimente ab, so dass in den weiten Flussauen eine immer wiederkehrende Verjüngung der Böden stattfindet.
Die Küste
weist Buchten mit weiten Sandstränden und vorspringenden Klippen auf. An der Bucht von Maputo, Xai-Xai und den sandigen Inseln des Bazaruto-Archipels sind Nehrungen sichtbar, die durch küstennahe Strömungen entstanden sind. Typisch für die Ostküste Afrikas sind die Korallenriffe, die von den warmen Meeresströmungen profitieren. Um eine Erosion der Küste zu verhindern, ist das Bebauen der Küstendünen untersagt, doch diese Vorschrift wird wegen des wachsenden Touristenandrangs immer wieder missachtet.
Noch wenig erschlossen sind die reichhaltigen Bodenschätze
wie Kohle, Salz, Bauxit, Eisenerze, Gold, Erdgas, Titan, Aluminium, Edel- und Halbedelsteine. An Bodenschätzen werden unter anderem Kohle und Titanium gewonnen. Es gibt zudem reichhaltige Gasvorkommen in Inhambane. Im Norden erzeugt der riesige Cabora-Basa-Staudamm Elektrizität.
In Mosambik herrscht Savannenklima
mit einer feuchten und einer trockenen Jahreszeit vor. Der Süden wird den sommerfeuchten Tropen
zugeordnet. In der Regenzeit (November bis April) fallen rund 80 Prozent der Jahresniederschläge. Diese schwanken je nach Region zwischen 700 und 1500 mm pro Jahr. Während die Temperaturen während der Regenzeit schwül-heiß (tropisch) sind, ist die Trockenzeit vor allem durch deutlich kühlere Nächte gekennzeichnet. Das ganze Jahr liegen die Tagestemperaturen zwischen 25 und 30 °C, im Inland auch bis 35 °C. Die Nächte sind mit rund 15 bis 25 °C besonders an der Küste teilweise sehr schwül.
Die Vegetation
ist geprägt durch die Trockensavanne mit trockenem Grasland und einigen Trockenwäldern. Typisch für die Baumsavanne, den Mopane, ist das teilweise Abwerfen des Laubes in der Trockenzeit und Ergrünen im Laufe der Regenzeit. In trockeneren Regionen wachsen Schirmakazien und Affenbrotbäume. Das Gras ist in der Trockenzeit braun und verdörrt, wird aber während der Regenzeit bis zu zwei Meter hoch. Die Küstenvegetation unterscheidet sich mit ihren Kokospalmen stark von der Vegetation des übrigen Landes. Wichtig für den Küstenschutz sind die Mangroven, welche die flachen und sumpfigen Küstenregionen beherrschen.
Die Fauna
gleicht der Tierwelt, wie sie im benachbarten Krüger-Nationalpark Südafrikas bekannt ist: Elefant, Nilpferd, weißes und schwarzes Nashorn, Zebra, Hyäne, Löwe, Leopard, Schakal, Warzenschwein, Büffel, Antilope und viele Affenarten. Allerdings sind im Bürgerkrieg zahlreiche Großtiere getötet worden. Der Elefantenbestand im Gorongosa-Nationalpark
etwa ist während des Krieges von 3000 Tieren auf 120 gesunken. Mittlerweile sind Programme zum Erholen des Wildbestandes aufgenommen worden; der Park wurde im April 2008 wieder für den Tourismus geöffnet
. Unter den Reptilien gibt es Krokodile, Eidechsen, Pythonschlangen usw. Mosambik bietet auch eine herrliche Vielfalt von etwa 600 Vogelarten; besonders typisch sind Arten, die in trockenen Zonen beheimatet sind.
Der Umweltschutz ist in der Verfassung von 1990 verankert. Das war dringend geboten, denn unter dem langen Krieg haben Umwelt und Naturreichtum stark gelitten. Kriegsbedingte Landflucht ließ die Städte rasch wachsen, in deren Umgebung wurden die Wälder rigoros abgeholzt. Dabei wurden auch die üppigen Mangrovenwälder nicht verschont, die in weiten Teilen die Küste vor den hereinbrechenden Fluten des Indischen Ozeans schützen.
Alarmierend sind auch Berichte über illegale Holzhändler aus China, die ungehemmten Raubbau am Tropenholz
in der Provinz Zambezia betreiben. Seit 2005 gibt es ein Gesetz, das den Gemeinden einen 20-prozentigen Anteil an den Waldnutzungsgebühren zugesteht, die Holzfäller oder die Holzindustrie für die Waldnutzungslizenz oder Konzession an den Staat als Gebühr zahlen.
Ebenso beunruhigend sind Meldungen, wonach 40 Prozent der Landfläche Mosambiks für den Anbau der Jatropha-Pflanze
genutzt werden sollen, um daraus Bio-Diesel zu gewinnen. Nach den warnenden Stimmen wegen der mit einer solchen Monolultur verbundenen Auswirkungen auf die Artenvielfalt und das Klima haben die Behörden bislang nur einem Teil der zahlreichen Anträge auf Konzessionen für den Jatropha-Anbau genehmigt. Mehr zu dem Thema im Kapitel Agrarland Mosambik auf der Wirtschaftsseite.
Mosambiks Aluminiumschmelze Mozal bei Maputo lässt seine Produktion jedes Jahr ununterbrochen laufen, dabei wird hochgiftiger, ätzender Fluorwasserstoff freigesetzt, der durch zwei Filteranlagen zur Rauchgasbehandlung in die Umwelt entlassen wird. Weil diese Filteranlagen marode sind, sollen sie renoviert werden, dabei soll die Produktion aber aus Kostengründen nicht still stehen. Umweltorganisationen sind empört darüber, dass das Umsweltministerium dem Unternehmen für den Zeitraum von vier Monatien erlaubt hat, seine Schadstoffe ungefiltert in die Luft
zu entlassen. Angeblich würden die Emmissionswerte unterhalb der Grenzwerte der WHO bleiben. Mosambik ist in den negativen Umweltfolgen einer Industriegesellschaft angekommen.
Wegen seiner touristischen Attraktivität kommt dem Ökotourismus in Mosambik eine zunehmende Bedeutung zu. Einen Schwerpunkt zu Umwelt und Tourismus hat das Afrika-Bulletin Nr. 108
gebracht. Darin wird u.a. das Tourismus-Projekt auf den Bazaruto-Inseln problematisiert. Dieses Archipel wurde im Dezember 2001 zum maritimen Naturreservat erklärt, doch der zunehemnde Tourismus bereitet den Umweltschützern Sorge. Auch um den Delphinschutz
im Archipel ist es schlecht bestellt.
Die Nordprovinz Niassa weist eines der weltweit größten geschützen Miombo-Ökosysteme
auf.
Nicht erst die große Flutkatastrohpe von 1999/2000 hat gezeigt, dass Mosambik auf Grund seiner geographischen Lage immer wieder anfällig für Naturkatastrophen wie Flutwellen und Zyklone ist. Wenn es im Südlichen Afrika heftig regnet und die Nachbarstaaten ihre Schleusen öffnen, können Flüsse wie der Limpopo oder der Sambesi kräftig ansteigen. Hochwasser-Alarm
gibt es fast regelmäßig jeden Januar und Februar, wenn heftige Regenfälle zu Überschwemmungen führen.
Aus dem Desaster von 2000 wurden Konsequenzen gezogen: Mit Hilfe des vom deutschen Außenministerium beauftragten "Zentrums für satelittengestützte KrisenInformationen" wurde ein Mosambik-Flut-Informationssystem
entwickelt, das zu einer effektiveren Hilfe bei Flutkatastrophen beiträgt. Die GIZ hat im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums in der Provinz Sofala am Rio Búzi zusammen mit lokalen Kräften ein Flut-Frühwarnsystem
etabliert, das erfolgreich mit Regierungsstellen und der Bevölkerung zusammenarbeitet. Die Menschen haben gelernt, die Gemeindenachbarn vor herannahenden Zyklonen mit blauen, gelben und roten Fahnen
zu warnen.
Die Rote-Kreuz-Filialen der sieben Anrainerstaaten des Sambesi – neben Mosambik sind das Angola, Botswana, Malawi, Namibia, Sambia und Simbabwe – haben zusammen mit den Red Crescent Societies (IFRC) ein Auffangprogramm
für die 600.000 Anwohner des Stromes entwickelt. Die Zambezi River Basin Initiative
, die am 25. Juni 2009 ihren Startschuss erhielt, ist eine Antwort auf den deramatischen Anstieg von Überflutungen des Flusstals.
Das Welternährungsprogramm informiert regelmäßig über die Notlage bei Fluten
.
Eine Früherkennung und rasche Warnung der Bevölkerung ist auch bei einem möglichen Erdbeben
notwendig. Mosambik liegt am Ende des Ostafrikanischen Grabensystems, das sich über 3000 km von Äthiopien bis zum Sambesi erstreckt. Unter diesem Graben verschieben sich die Erdplatten, was zu heftigen Erderschütterungen führen kann wie zuletzt 2006 in der Manica-Provinz und im benachbarten Malawi. Das damalige Erdbeben hatte eine Stärke von 7,2 auf der Richterskala, ähnlich dem verheerende Erdbeben in Haiti Anfang 2010. Mosambik hat aber erst einen Erdbebenspezialisten, auf ein schlimmeres Erdbeben ist es noch nicht vorbereitet.
Zwei Drittel der Bevölkerung Mosambiks leben auf dem Lande, zumeist in locker gestreuten Siedlungen. In der Haupstadt Maputo
, die eigentlich für 400.000 Bewohner geplant war, leben heute über eine Million Menschen, im angrenzenden Matola
gibt es noch einmal 675.000 Einwohner. Mit 478.000 Einwohnern ist die nördliche Provinzhauptstadt Nampula
mittlerweile größer als Beira
, das laut Census von 2007 436.000 Menschen zählt.
Maputo ist eine pulsierende Stadt
und gehört zu den am schnellsten wachsenden Metropolen Afrikas. Die Stadtentwicklung in Mosambik ist von einer starken Hauptstadtdominanz
geprägt. Nur zwölf Städte haben mehr als 100.000 Einwohner
. Fast die Hälfte der Bevölkerung ist auf die Zentralprovinzen Zambezia, Nampula und Sofala konzentriert. 2004 waren ca. fünf Prozent der Haushalte in Mosambik an das elektrische Netz angeschlossen.
Maputo und die Provinzstädte Mosambiks bestehen aus einem von den Portugiesen errichteten geometrisch aufgebauten Stadtkern
, der sog. Zementstadt ("Cidade de Cimento") für die Wohlhabenderen, und der umliegenden Strohstadt ("Cidade de Caniso"), den Vierteln mit strohbedeckten Rundhäusern und Häusern mit Wellblechdächern für den Rest der Bevölkerung.
Die nördlichen Provinzen und die Küstenzone haben hohe islamische Anteile. Die Katholiken überwiegen in den zentralen Provinzen. Die Mehrzahl der Protestanten lebt in den südlichen Provinzen.
Staatssprache ist Portugiesisch, daneben gibt es etwa 15 afrikanische Sprachgruppen mit vielen Dialekten. Kisuaheli gewinnt durch die Alphabetisierung an Bedeutung.
Mosambik verfügt als klassisches Transitland für die Binnenstaaten im Südlichen Afrika über ein gutes Verkehrsnetz zwischen seinen größeren Städten und Häfen und den Grenzen des Landes. Das Bahnnetz
mit insgesamt 4.787 km Länge gilt als eines der bestentwickelten in Afrika. Weil die Verkehrswege vorwiegend auf die Bedürfnisse seiner Anrainerstaaten ausgerichtet sind (siehe Karte Southern African Rail Network
), verlaufen die Strecken der drei Eisenbahnverwaltungen der Caminhos de Ferro de Moçambique
(CFM) von Ost nach West und sind nicht miteinander verbunden:
(und weiter nach Blantyre) und einer Nebenstrecke nach Lichinga. Es gibt Pläne, die Nacala-Linie quer durch die Region mit der Namibe-Linie in Angola zu verbinden.
zum Südzipfel Malawis mit einem Abstecher nach Moatize, wo Kohle abgabaut wird. Zudem gibt es eine isloierte Linie von Quelimane nach Mocuba. Video zum Wiederaufbau der Sena-Linie
vom Dezember 2009.
nach Südafrika (und weiter nach Johannesburg
) sowie die Limpopo-Linie nordwestlich nach Simbabwe und eine weitere Linie nach Swasiland.
Seit 1993 hat Mosambik mit Unterstützung internationaler Geldgeber große Anstrengungen übernommen, um die Verkehrswege des Landes, die durch den Bürgerkrieg und mehrere Naturkatastrophen heftige Schäden erlitten haben, zu rehabilitieren. Entlang der Nationalstraße zwischen Maputo und Beira sind alle Kriegsschäden repariert, die nördlichen und abgelegenen Landesteile sind aber immer noch schwer zugänglich, weil ein Großteil der Straßen nicht befahrbar ist. Das mosambikanische Straßennetz erstreckt sich über 30.400 km, davon etwa 5.685 km asphaltiert. Es soll innerhalb von drei Jahren für 1 Mrd. USD vollständig saniert werden, um sowohl das landwirtschaftliche als auch das touristische Potenzial des Landes besser nutzen zu können.
Auch die Binnenschifffahrtswege mit einer Länge von 3750 km sind für den Güterverkehr von großer Bedeutung. Internationale Flughäfen
bieten Beira und Maputo, 21 weitere geteerte Flughäfen sind zumeist in den Provinzhauptstädten, die restlichen 83 Flughäfen sind eher als Landepisten zu bezeichnen.
Die heutige Nationalflagge Mosambiks besteht seit Mai 1983. Die Farbe Grün steht für den fruchtbaren Boden, Rot für den Freiheitskampf, Schwarz für den afrikanischen Kontinent und Gelb für die Bodenschätze des Landes. Das Staatswappen besteht seit September 1982. Näheres zu den nationalen Symbolen unter flaggenlexikon.de
.
Die Nationalhymne können Sie hier in Portugiesich und Englisch
lesen und mit entsprechender Ausrüstung auch hören
.
Lothar Berger, M.A., geb. 1953, Studium der Ethnologie, Afrikanistik, Soziologie und Musikwissenschaften.
Langjähriger Redakteur von "afrika süd" in der informationsstelle südliches afrika (issa
), Bonn.
Ich freue mich auf Ihre Kommentare, Anregungen und Kritik.
(tägliche Nachrichten)
(UN-Nachrichtenagentur)
(vierzehntägig)
(Nachrichtenseite Joseph Hanlon)Diese Länderseite wurde zum letzten Mal am 2. November 2011 aktualisiert.
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