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im Bazar von Lahore

Gesellschaft, Kultur und Religion

BeschreibungInhalt
Amtssprache(n):Urdu und Englisch
Regionalsprachen:Pandschabi, Sindhi, Paschtu, Urdu
bedeutendste Religion:Islam, 90%
weitere bedeutende Religion:Hinduismus, Christentum
Städtische Bevölkerung:35 %
Lebenserwartung:64,6 Jahre (bei Geburt)

Pakistan

Landesflagge Pakistan

Allgemeines

Eine fünftausendjährige Regionalgeschichte von wechselnden Hochkulturen, Eroberungs- sowie Einwanderungswellen und von geistigen Einflüssen aus vielen Regionen der Alten Welt hat die auf ca. 170 Millionen angewachsene BevölkerungÖffnet externen Link in neuem Fenster Pakistans zu einer hoch-komplexen Gesellschaft geformt. Der Besucher nimmt Pakistan zunächst als ein bewegtes Kaleidoskop verwirrender kultureller Formen und Farben war, aber auch wer in dieser Gesellschaft länger lebt, entdeckt ständig neue soziale und kulturelle Zusammenhänge, so dass es auch ihm nicht leicht fällt, ein übersichtliches Bild der Gesellschaft zu zeichnen. Dennoch sollen zur ersten Orientierung einige soziale Grundzüge grob skizziert werden.

Demographie:
Der Census of PakistanÖffnet externen Link in neuem Fenster ist die Hauptquelle für Bevölkerungsstatistiken aller Art , z. B. die demographischen Grunddaten,Öffnet externen Link in neuem Fenster im Folgenden die  Angaben über Geschlechterverhältnis, Haushaltsgrößen und GeburtenratenÖffnet externen Link in neuem Fenster gesamt und nach Provinzen und hier zum Erziehungsbereich.Öffnet externen Link in neuem Fenster

Gesundheit:
Das Gesundheitswesen ist ungleich entwickelt, zahlungskräftigen Patienten stehen Kliniken mit internationalem Standard zur Verfügung. Wie in anderen Ländern der Dritten Welt ist die Mehrheit der Bevölkerung aber medizinisch schlecht versorgt. Dazu ausführlicher die Pakistanseite der WHOÖffnet externen Link in neuem Fenster und der UNAIDS.Öffnet externen Link in neuem Fenster

Geschlechterverhältnis:
Die soziale Gliederung nach Alter und Geschlecht kommt zwar in jeder Gesellschaft vor, aber welche Werte und Rollenerwartungen den Geschlechtern und Altersgruppen zugeschrieben werden, ist kulturbedingt und variiert nicht nur von Land zu Land, sondern auch zwischen den Regionen eines Landes. So haben z.B. Frauen in Hunza in den Northern Areas Pakistans ein weit höheres soziales Ansehen und mehr öffentliches Mitspracherecht als die paschtunischen Frauen in der Nordwest- Grenz- ProvinzÖffnet externen Link in neuem Fenster.

Überraschend mag die Tatsache erscheinen, dass einfache Bauernfrauen im Punjab und Sindh eine höhere Stellung in ihrer sozialen Umgebung genießen, als die Frauen des unteren und mittleren Bürgertums der gleichen Region. Parda (engl. Schreibweise: "purdah") - das Verbergen der Frauen hinter Schleiern und Mauern gilt hier als Zeichen des sozialen Aufstiegs. Nur unter einer Minderheit der westlich gebildeten städtischen Oberschicht gibt es Ansätze einer Menschenrechts- und Frauenbewegung. 

"It is a crime against humanity that our women are shut up within the four walls of the houses as prisoners. There is no sanction anywhere for the deplorable conditions in which our women have to live"  sagte der Staatsgründer M. A. Jinnah 1944 in der Muslimischen Universität von Aligarh.  Dennoch gilt noch heute:

"Pakistanische Frauen, die ihre ihnen verfassungsmäßig zustehenden Rechte wahrnehmen wollen, die am politischen Leben teilhaben möchten, oder sogar aktiv für die Rechte anderer eintreten, sehen sich vielen Gegnern gegenüber..." (Susanne Thiel: "Ein Kampf an vielen FrontenPDF-Datei zum Download - Stärkung der Rechte und politischen Partizipation von Frauen in Pakistan." In: InamoÖffnet externen Link in neuem Fenster 2008. Ein sehr lesenswerter Aufsatz zum DownloadPDF-Datei zum Download, PDF, 120 KB ).

Für die Unterdrückung der Frau wird bei uns oft voreilig der Islam verantwortlich  gemacht, sie ist aber weder auf den Islam beschränkt noch in ihm theologisch verankert; doch auch in Pakistan muss die Religion oft dafür herhalten, soziale Missstände zu rechtfertigen. Über Frauen im Islam Öffnet externen Link in neuem Fenster informiert ausgiebig diese Website aus der Sicht eines modernen, aufgeschlossenen Islam. Mehr dazu finden Sie in der folgenden Linkliste Öffnet externen Link in neuem Fenster.

Shopping in Peshawar
Shopping in Peshawar

Soziale Gliederungen

Andere soziale Gliederungsprinzipien beruhen auf Regionalität und Lokalität, auf Ethnizität, Verwandtschaft und Sprache, auf Religion, Mystik und Weltanschauung, auf dem Zugang zu knappen Ressourcen, und schließlich auf Bildungsstand, Beruf, Erwerbszweigen und auf der Kontrolle von Produktionsmitteln. Die soziale Identität des Menschen wird von einer Vielzahl solcher Kriterien gleichzeitig geprägt und wird je nach Lebenssituation unterschiedlich aktiviert.

Meist werden die Pakistanis in vier große ethnische Gruppen eingeteilt, die Sie auf dieser ethnischen KarteÖffnet externen Link in neuem Fenster dargestellt sehen: die Pandschabis, Sindhis, Balutschen und Paschtunen (auch Pathanen genannt). Eine fünfte Großgruppe bleibt oft unberücksichtigt, weil sie über das Land verteilt lebt und daher kartographisch schwer zu fassen ist: die Mohajir (spr. "mohadschir"), das sind die Muslime aus Indien, die bei der Teilung des Subkontinents 1947 teils freiwillig, teils als Flüchtlinge nach Pakistan gekommen sind, und ihre Nachkommen. Bei näherem Hinsehen stellt man auch fest, dass sich ein Begriff wie "die Pandschabis" doch eher auf eine regionale und sprachliche Einheit bezieht, die sich ihrerseits in ungezählte ethnische Gruppen, wie z. B. Gujar (spr. "Gudschar"), Awan etc. untergliedert. Die begriffliche Grenze zwischen ethnischer Gruppe, Kaste, Clan und Lokalgruppe ist nur schwer zu ziehen. Das Center for International Development and Conflict Management (CIDCM) der Universität von Maryland hat ethnische und religiöse Minderheiten Pakistans nach ihrer Stellung und Gefährdung im Staat untersucht:

 

 

 

 

Eine ausführliche Liste von etwa 66 Sprachen und entsprechenden ethnischen Gruppen in Pakistan finden Sie in Ethnologue: Languages of the World.Öffnet externen Link in neuem Fenster und im Census of Pakistan die Zahlenverhältnisse der wichtigsten SprachgruppenPDF-Datei zum Download (PDF).

Ernte im Punjab
Ernte im Punjab (von Postkarte). Klicken Sie auf Bild zur besseren Ansicht.

Soziale Beziehungen und Gruppierungen sind in Pakistan stark vertikal, also hierarchisch orientiert. Das Über- und Untereinander ist meist wichtiger als das Neben- und Miteinander. Das gilt für das Familienleben ebenso wie für die Verhältnisse im Dorf, in der städtischen Nachbarschaft oder in Betrieb und Büro. Echte Teamarbeit im Projekt zu entwickeln ist daher oft schwierig, aber dennoch möglich und lohnenswert.

Typisch für das hierarchische Prinzip in den südasiatischen Gesellschaften ist das bekannte Kastensystem . Öffnet externen Link in neuem Fenster Nach der islamischen Staatsdoktrin sind Kasten zwar abgeschafft, ihre Struktur, nämlich die Bildung von endogamen hochspezialisierten Berufsgruppen, in die man hineingeboren wird, die zu verlassen schwierig ist, und die als "höher" oder "niedriger" bzw. "rein" und "unrein" eingestuft werden, ist aber weit verbreitet.

Es gibt hier eine ausführlichere Beschreibung des indischen KastensystemsÖffnet externen Link in neuem Fenster und einen Artikel über Kasten bei Nicht-HindusÖffnet externen Link in neuem Fenster, also z.B. bei muslimischen Pakistanis.

Daneben finden wir in Pakistan, auch im Sind und Punjab, Stammesstrukturen, die zwar in sich auf einem egalitären sozialen Gliederungsprinzip auf genealogischer Grundlage fußen, aber durch Überlagerung auch zu hierarchischen Verhältnissen führen können. Dazu zwei Analysen: "Tribes and Society in Pakistan"Öffnet externen Link in neuem Fenster. von Hamid Hussain und "The Pashtun Tribal System" Öffnet externen Link in neuem Fenster von B. Glatzer (PDF, 103 KB).

Islam

Bismillah Bekanntlich ist der Islam Pakistans Staatsreligion (ca. 5 % der Bevölkerung sind Christen, Hindus, Sikhs, Parsen). Die Religion bestimmt das soziale Leben in sehr vielen Bereichen, wobei zwischen den orthodoxen Rechtsschulen der Sunna und Shia einerseits und einer Vielzahl von heterodoxen, volksreligiösen und mystischen Richtungen andererseits unterschieden werden muss.

Wer erfolgreich in Pakistan arbeiten will, sollte gute Grundkenntnisse über den Islam mitbringen. Ich denke, die beste Einführung ist der Koran selbst - jedoch als On-line-Lektüre kaum zu empfehlen. Um aber gezielt nach einzelnen Versen und Themen zu suchen, ist der Koran der Intratext-EditionÖffnet externen Link in neuem Fenster gut geeignet, er ist in klarer deutscher Übersetzung mit Suchfunktion nach Stichworten.

Die islamische Kunst hat auch für uns nicht nur ästhetischen Wert, sondern gewährt uns einen wesentlichen Einblick in diese Weltreligion. Lassen Sie die islamischen Kunst-Seiten von Horace MannÖffnet externen Link in neuem Fenster oder des Los Angeles County Museums of ArtÖffnet externen Link in neuem Fenster auf sich einwirken.

Mystik und Volksreligion

Schrein  des Rukn-e Alam in Multan
Schrein des Mystikers (Sufi) Sheykh Rukn-e Alam (Anfang 14. Jh), Wahrzeichen der Stadt Multan.

Der mystische Islam, auch Volksislam genannt, hat sich zu Sufi-Orden, den tariqah organisiert und spielt neben den orthodoxen islamistischen Parteien und Kampfgruppen eine wesentliche soziale und politische Rolle in Staat und Gesellschaft. Die beiden größten Sufi-Orden sind der Qadiriyah-Öffnet externen Link in neuem Fenster und der Naqshbandiyah-Öffnet externen Link in neuem Fenster Orden.

Ein auch für Fremde deutlich sichtbarer Ausdruck von Mystik und Volksfrömmigkeit sind die Heiligenverehrung an den Tausenden von Schreinen im ganzen Land und die bunten, meist ekstatisch fröhlichen Heiligenfeste, die urs (wörtlich „Hochzeit") einmal im Jahr an fast jedem dieser Schreine. Auch wenn manche Frömmler und Eiferer öffentlich gegen diesen facettenreichen und unkontrollierbaren Volksislam wettern, so sehen die meisten Pakistanis zwischen Orthodoxie und Heterodoxie keinen Widerspruch, sondern verstehen beide als Aspekte einer umfassenden und vielseitigen Religion.

Religiöse Minderheiten

Der Staatsgründer  Mohammad Ali Jinnah (s.o., Seite "Geschichte und Staat"), selbst Angehöriger der konfessionellen Minderheit der Ismaeliten, sah Pakistan nicht als einen islamischen Staat, sondern als einen Staat der Muslime und der Anhänger aller anderen Religionen, die hier friedlich und gleichberechtigt zusammenleben sollten.  Jedes pakistanische Schulkind lernt das,  aber die rechtliche und soziale Wirklichkeit in  Pakistan ist davon noch recht weit entfernt.  

Die größte konfessionelle Minderheit sind die sog. 12-er SchiitenÖffnet externen Link in neuem Fenster oder Imamiten  (15-20 % der Gesamtbevölkerung). Leider werden von politisch interessierten Kreisen angebliche konfessionelle Differenzen immer wieder dazu missbraucht, Hass und Gewalt zwischen unaufgeklärten Bevölkerungsgruppen zu säen.  Darüber mehr in einem BBC-Artikel:  Pakistan's Sunni-Shia  Divide. Öffnet externen Link in neuem Fenster
Eine Untergruppe der Schiiten, die IsmaelitenÖffnet externen Link in neuem Fenster, auch Siebener Schiiten, oder Agha Khani genannt, leben in einigen nordpakistanischen Bergtälern, z. B. in Hunza, als arme Bergbauern, viele sind aber auch  in den Großstädten als tüchtige  Händler, Unternehmer, Rechtsanwälte u. ä. zu  Ansehen und Wohlstand gelangt.

Die muslimische Gemeinschaft der Ahmadis (in Pakistan oft als "Qadianis" bezeichnet), die erst im 19. Jh. entstanden ist, hat in Pakistan vielfach unter Verfolgungen und  Diskriminierungen zu leiden, weil orthodoxe Populisten immer wieder gegen sie Hetzkampagnen entfachen, um in der wenig aufgeklärten Mehrheitsbevölkerung politisch zu punkten.  Auf der offiziellen Ahmadiya-WebseiteÖffnet externen Link in neuem Fenster, die es auch auf deutschÖffnet externen Link in neuem Fenster gibt, wehren sie sich u. a. gegen  den Vorwurf der Apostasie (Abfall vom "einzig wahren" Glauben).

Die meisten pakistanischen Christen gehören eher zu den unterprivilegierten Gruppen der Bevölkerung, sie sind in Südasien seit frühchristlicher Zeit nachgewiesen.  Die Christen betreiben einen eigenen Nachrichtendienst, die Christian PostÖffnet externen Link in neuem Fenster, der Pakistan Christian CongressÖffnet externen Link in neuem Fenster will für alle Christen des Landes sprechen.

Auch die pakistanischen Hindus, Öffnet externen Link in neuem Fenster von denen viele in abgelegenen Teilen des Sind leben, gehören zum ärmsten Segment der Bevölkerung.

5000 Jahre Hochkulturen

Mohenjo Daro
Mohenjo Daro, eine hochentwickelte Stadt des 3. Jahrtausends v. Chr. Zur Vollansicht klicken Sie auf das Bild.

Pakistanis sind stolz auf die Jahrtausende alte Kette von Hochkulturen auf ihrem Boden. Im 3. Jahrtausend vor Chr. blühte am mittleren Indus, also in den Grenzen des heutigen Pakistan die Industal-Kultur, auch Harappa-Kultur genannt, mit großstädtischen Zentren, deren zivilisatorische Höhe der des gleichzeitigen Ägypten und Mesopotamien nicht nachsteht. Das 5000 Jahre alte Wasser- und Kanalisationssystem von Mohenjo Daro, der größten Stadt dieser Kultur, übertrifft auch das der modernen pakistanischen Städte, und der gewaltige Getreidespeicher des gleichalten Harappa zeugt von vorbildlicher Wirtschaftsplanung. Unter dem nächsten link finden Sie einen historischen Überblick über die frühen ZivilisationenÖffnet externen Link in neuem Fenster, einschließl. der Industal-Kultur, im folgendem link gibt es viele Bilder Öffnet externen Link in neuem Fenster dazu, und hier Karten und weitere BilderÖffnet externen Link in neuem Fenster zu dieser großen Zivilisation.

Gandhara Buddha
Buddha, Gandhara (ca. 100 n. Chr.) Photo Wikipedia

Im antiken Gandhara, das dem heutigen Nordpakistan und Teilen Afghanistans entspricht, blühte in den Jahrhunderten vor unserer Zeitrechnung in Taxila Öffnet externen Link in neuem Fenster, nahe Islamabad, die älteste und damals einzige Universität der Welt, die auch im modernen Sinne diesen Namen verdient. Sie war schon in Fakultäten organisiert, die etwa dem klassischen Modell unserer Universität entsprechen. An der Literatur-Fakultät wurde z.B. die erste Grammatik der Welt geschrieben: für Sanskrit. Bezeugt ist ein Gelehrten-Disput zu dem Alexander der Große während seines Zuges durch Gandhara die Professoren von Taxila einberief.

In Gandhara wurde Buddha erstmals bildlich dargestellt und zwar in einem römisch- hellenistisch- indischen Stil, der die fruchtbaren Kulturbeziehungen zwischen Südasien und Europa in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten bezeugt. Gandhara-Statuen gehören weltweit zum feinsten, was die Kunstmuseen der Welt aus jener Zeit zu zeigen haben. In den Museen von Lahore, Peshawar und Swat finden Sie hervorragende Zeugnisse dieser großen Kunst. Werfen Sie einen Blick auf ein anderes gutes Beispiel eines Gandhara-BuddhasÖffnet externen Link in neuem Fenster aus dem 1. - 2. Jh.

Die Neuzeit

Marmorfenster
Lahore: Durchbrochenes Marmorfenster

Obwohl es auch zuvor immer wieder kulturelle Blütezeiten gab, z.B. die Tughluq- Periode (1320-1412 n. Chr.), aus der das großartige Mausoleum von Multan stammt (s. Bild oben), wurde das Gebiet des späteren Pakistan erst wieder im 16. Jh. zum Zentrum einer Weltkultur, als nämlich Lahore neben Delhi unter Kaiser Akbar dem Großen zur Hauptstadt des MoghulreichesÖffnet externen Link in neuem Fenster (1526-1707) wurde. Das Fenster auf nebenstehendem Bild ist in einem Moghulpalast zu Lahore zu sehen. Klicken Sie auf das Bild, um es vergrößert zu sehen.

Erben der Moghuln wurden die Briten, die alles daran setzten, Südasien ihren Stempel aufzudrücken, die dabei aber selbst in den Sog der großen südasiatischen Kulturtradition gerieten. Zeugen dafür sind z.B. die „moghul-gotischen" Kolonialbauten.

Eines der prächtigsten Beispiele der britisch-indischen "Moghul-Gotik" ist das Islamia-College in Peshawar, das den 100- Rupien-Schein ziert:

Islamia College
Das Islamia-College in Peshawar von 1913

 

Pakistan hat in den 60 Jahren seiner Existenz schon beachtliche Kulturleistungen hervorgebracht, Die Kultur- und Kunstzentren sind heute LahoreÖffnet externen Link in neuem Fenster und Karachi.Öffnet externen Link in neuem Fenster
Die in der alten Welt einzigartige Universität von Taxila besteht seit 2000 Jahren nicht mehr, abgesehen von der jungen technischen Universität Taxila.Öffnet externen Link in neuem Fenster Pakistan kann aber auf eine Reihe guter moderner Universitäten stolz sein, besonders die Quaid-i Azam-Universität Öffnet externen Link in neuem Fenster in Islamabad und die University of the PunjabÖffnet externen Link in neuem Fenster in Lahore. Auf einige Lehrstühle und Institute mit internationalem Ruf können auch die Universitäten von KarachiÖffnet externen Link in neuem Fenster,und PeshawarÖffnet externen Link in neuem Fenster verweisen. Viele bedeutende pakistanische Wissenschaftler und hochqualifizierte Spezialisten arbeiten aber im Ausland, weil Pakistan nicht die Ressourcen hat, um aus seinem Reichtum an eigenen fachlichen Spitzenkräften den entsprechenden Nutzen ziehen zu können.

Das Bildungswesen besteht natürlich nicht nur aus Universitäten, einen allgemeineren Einstieg zum Thema bieten die Pakistanseiten der UNESCOÖffnet externen Link in neuem Fenster.

Weiterführende Literatur

Iftikhar Haider Malik: Culture and Customs of Pakistan. Greenwood Publishing Group, 2006 (220 S., € 44,-).

Susanne Thiel: Kulturschock Pakistan. Reise Know-How Verlag (288 S. € 14,90).

Gregory L. Possehl: The Indus Civilization: A Contemporary Perspective. Alta Mira Press, 2002 (288 S. € 68,-).

Annemarie Schimmel:The Empire of the Great Moghals: History, Art, and Culture. Reaction Books 2006 (352 S. € 24,-).

Gandhara: Das buddhistische Erbe Pakistans. Legenden, Klöster und Paradiese. Zabern-Verlag 2008  (384 S. € 35,-) Katalog der gleichnamigen Ausstellung in der Bonner Kunsthalle bis Ende März 2009.

Letzte Aktualisierung

Dies Länderseite wurde zum letzten Mal im Juni 2010 aktualisiert.

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