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, © Perry Castaneda Library Map Collection, University of Texas
, © Perry Castaneda Library Map Collection, University of Texas
, (Google maps, geben Sie "Pakistan" in das Suchfeld ein!)
Pakistan ist mit ca. 800.000 qkm doppelt so groß wie Deutschland und die Schweiz zusammen. Es liegt im Nordwesten des indopakistanischen Subkontinents und erstreckt sich von den Achttausendern des Himalaya und Karakorum 1600 km weit zum Indischen Ozean. Mit seinen 170 Mio. Einwohnern ist es das drittgrößte islamische Land. Das Klima
ist kontinental mit trocken-heißen Sommern bis fast 50 Grad C. Dort wo genügend Wasser vorhanden ist, z.B. im Fünf-Stromland Punjab mit dem größten Bewässerungssystem der Welt, herrscht üppige Fruchtbarkeit, die in scharfem Gegensatz zu den Wüsten des Sindh und den kargen Gebirgen und ariden Plateaus Baluchistans steht. Die NWFP (Nordwest-Grenzprovinz) vereinigt alle Landschaftszonen Pakistans, vom Hochgebirge des Hindukusch im Norden, über die alpinen bewaldeten Täler von Swat und der Hazara-Division, über die subtropischen Talbecken von Peshawar und Mardan bis zu den mondartigen Karstlandschaften im Süden.
Pakistan hat gemeinsame Grenzen mit Indien, Iran, Afghanistan und China. Ein Blick auf die Geographie
lässt schon einen Teil der Entwicklungsprobleme des Landes erahnen.
Eine ausführlichere Einführungfinden Sie in der Encyclopaedie Britannica
(für 30 Tage gibt es einen kostenlosen Test-Zugang). Das World Factbook der CIA
bietet in tabellarischer Übersicht alle wesentlichen Daten zu Pakistan; auf deutsch gibt es auch den Fischer Weltalmanach.
Betrachten Sie zum Einstimmen eine Serie schöner bunter Bilder von Pakistan.


Eines der schlimmsten Umweltprobleme Pakistans ist "waterlogging and salinity", etwa "Wasserrückstau und Versalzung": Durch Überbewässerung, undichte Kanäle und mangelnde Entwässerung steigt der Grundwasserspiegel bis zur Bodenoberfläche. Zugleich bewirkt die tiefe Bodendurchfeuchtung, dass Salz aus tieferen Erdschichten per Kapillarwirkung zur Oberfläche gelangt und an der Sonne ausblüht. Es entstehen Quadratkilometer große Salzflächen und -sümpfe (s. nebenstehendes Bild). Pakistan verliert dadurch beträchtliche landwirtschaftliche Flächen. Eine gute Einführung in das Wasser- und Bewässerungssystem Pakistans und das Versalzungsproblem im Besonderen liefert der Artikel "Water Profile of Pakistan"
der Encyclopedia of the Earth. Dazu zeigt der Diercke online-Atlas eine gute Karte zu Bewässerung und Versalzung
im Punjab. Die Deutsche Welle steuert einen aktuellen Beitrag über den Wassernotstand in Pakistan
bei.
Die zentrale pakistanische Behörde für die Verwaltung von Wasser und Energie ist die Water Resources and Power Development Authority (WAPDA)
in Lahore.
Neue Staudammprojekte sollen das Wasser- und Energieproblem des Landes lösen, doch es mehren sich ernstzunehmende kritische Stimmen
.
Beim niederländischen IRC International Water and Sanitation Centre erhalten Sie ausgezeichnete Publikationen über die Wasserprobleme Pakistans
zum freien Download, ebenso vom Business & Human Rights Resource Centre zum Trinkwasserproblem Pakistans
.
Andere Probleme entstehen durch Raubbau an den Wäldern Nord-Pakistans. Dies verursacht Klimaverschlechterung und Boden-Erosion in den Bergregionen, die nun weniger Wasser speichern können. Das von den Flüssen fortgeschwemmte Erdreich füllt die Staudämme. Die Holz-Importe aus Afghanistan lösen das Problem nicht, denn Afghanistan und Pakistan bilden eine zusammenhängende ökologische Zone.
Drei ältere Dokumente, die aber nichts von ihrer Aktualität verloren haben, sind die Artikel Land Use
und Environment
aus der Country Study Pakistan von Peter Blood und von Dr. Muh. Azam Khan über "Problems of Arid Regions''
.


Die Landesflagge, die links unten auf dieser Seite weht, besteht aus einem großen grünen und einem kleinen weißen Feld. Grün ist die Farbe des Islam, weiß repräsentiert die nichtislamischen Minderheiten. Halbmond und Stern verstärken die islamische Symbolik.
Die Nationalhymne
können Sie hier auf Urdu und englisch lesen und mit der entsprechenden Ausrüstung auch hören.
Von Ausländern wird selbstverständlich erwartet, dass sie den nationalen Symbolen des Gastlandes Respekt erweisen.
Die AIZ mit Sitz in Bad Honnef bietet mehr als 50 monatlich stattfindende Trainingskurse zu folgenden Themen an:
Gerne konzipieren wir für Sie maßgeschneiderte Trainingskurse, die sich an Ihren individuellen Bedürfnissen und Interessen orientieren. Wir freuen uns über Ihre Anfragen!