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Frauen in Kayelitsha

Landesübersicht und Naturraum

BeschreibungInhalt
Offizieller Name:Republik Südafrika
Fläche:1.219.912 km²
Einwohner:50,59 Mio. (Juli 2011)
Bevölkerungswachstum:1,07 % pro Jahr
Regierungssitz:Pretoria (Tshwane), Kapstadt (Legislative), Bloemfontein (Judikative)
Klima (für Hauptstadt):subtropisch bis mediterran

Südafrika

Landesflagge Südafrika

Karten

Karte Südafrika

Politische Karte
© University of Texas

Weitere Karten zu Südafrika und den einzelnen Provinzen finden Sie u.a. auf der Seite der Kapstadt-HomepageÖffnet externen Link in neuem Fenster oder von South Africa TravelÖffnet externen Link in neuem Fenster. Noch weiter durchklicken bis hin zu einzelnen Regionen, Städten oder Naturparks können Sie sich in der KartensammlungÖffnet externen Link in neuem Fenster von "Südafrika Reise". Einen Kartenüberblick liefert zudem das southafrica infoÖffnet externen Link in neuem Fenster.

Die University of Texas bietet zudem Karten zu:

  • ProvinzenÖffnet externen Link in neuem Fenster (bietet Klick auf einzelne Provinzen)

Eine ständig aktualisierte Kartensammlung zu humanitären, sozialen und Umweltfragen bietet Relief WebÖffnet externen Link in neuem Fenster.

Lage und Größe

Südafrika Lage

Die Republik Südafrika liegt zwischen 22 und 35 Grad südlicher Breite und 17 und 33 Grad östlicher Länge und erstreckt sich auf einer Fläche von 1.219.912 qkm. Es ist damit mehr als dreimal so groß wie Deutschland. Im Norden grenzt Südafrika an Namibia, Botswana und Simbabwe und im Nordosten an Mosambik. Im Osten und Süden wird es vom Indischen Ozean, im Westen vom Atlantischen Ozean begrenzt. Lesotho und Swasiland bilden Enklaven in Südafrika.

Südafrika ist aufgeteilt in neun ProvinzenÖffnet externen Link in neuem Fenster: Limpopo (früher Nord-Transvaal), Nord-West, Gauteng, Mpumalanga (früher Ost-Transvaal), Freistaat, KwaZulu-Natal, Ost-Kap, West-Kap und Nord-Kap.

Regierungssitz ist die Stadt Pretoria (2006 umbenannt in Tshwane), das Parlament befindet sich in Kapstadt. Die bevölkerungsreichste Stadt und die wirtschaftliche Drehscheibe des Landes und des ganzen Südlichen Afrika ist Johannesburg.

Impressionen

Tafelberg Kapstadt
Blick auf den Tafelberg in Kapstadt
Gebäude Kapstadt
Kapstadt © www.bigfoto.com
Fischerboot
Fischerboot in Seapoint © L. Berger/issa
Pinguin
Pinguin in der Boulders Beach bei Simon's Town © L. Berger/issa

Nicht nur Naturschönheiten

Das Bild von Südafrika ist geprägt von den Vorstellungen über seine schönen Landschaften und seinen Naturreichtum. Deshalb findet man vor allem auf den Seiten der zahlreichen Tourismusanbieter werbeträchtige Fotos vom Land. Verschiedene South Africa Photo GalleriesÖffnet externen Link in neuem Fenster zu Menschen, Landschaften, Flora, Fauna u.a. zeigt die Seite des South Africa Info, weitere Seiten bieten neben den üblichen Safaribildern auch Szenen aus dem Alltag der einzelnen RegionenÖffnet externen Link in neuem Fenster und wichtigsten StädteÖffnet externen Link in neuem Fenster. Eine Dia-Show kann man auf der Seite von Helmut HartmannÖffnet externen Link in neuem Fenster anklicken, weitere Reise-Fotos bei Afrika-FotosÖffnet externen Link in neuem Fenster. Die am häufigsten fotografierte Stadt ist sicherlich KapstadtÖffnet externen Link in neuem Fenster.

Bilder aus dem Alltag bietet die Fotoseite von allafrica.comÖffnet externen Link in neuem Fenster. Schöne Fotos finden Sie auch auf der Seite von Alex SieversÖffnet externen Link in neuem Fenster.

Grunddaten

Aus den zahlreichen Seiten, die Grunddaten zu Südafrika liefern, sind hier stellvertretend das Auswärtige AmtÖffnet externen Link in neuem Fenster sowie das CIA FactbookÖffnet externen Link in neuem Fenster genannt, willkommen heißt Sie auch der Südafrika GuideÖffnet externen Link in neuem Fenster. Ausführlich führt die Internet-Enzyklopädie WikipediaÖffnet externen Link in neuem Fenster in das Land ein. Sehr informativ ist auch die offizielle Seite der Regierung About South AfricaÖffnet externen Link in neuem Fenster mit ihren 22 Unterkapiteln.

Relevante Statistiken liefert Statistics South AfricaÖffnet externen Link in neuem Fenster, das die Bevölkerungszahl auf der Grundlage des Gemeindezensus, dem Community Survey 2007Öffnet externen Link in neuem Fenster, für 2007 auf 48,5 Mio. hochschätzt. Gegenüber dem Stand von 2001 (44,8 Mio.) ist das ein Bevölkerungszuwachs von 8,2 Prozent. Für Mitte 2011Öffnet externen Link in neuem Fenster wird die Bevölkerungszahl vom Statstikamt auf 50,59 Mio. geschätzt, darunter 79,5 Prozent Schwarze (40,20 Mio.), 4,56 Mio. Weiße, 4,53 Mio. Coloureds und 1,27 Mio. Inder/Asiaten. Im Oktober 2011 wurde der Census 2011Öffnet externen Link in neuem Fenster durchgeführt, der neue Aufschlüsse über die Bevölkerung Südafrikas geben wird.

Naturraum

Topografisch könnte man Südafrika mit einer schmalrändigen, umgestülpten Untertasse vergleichen. Auf den Küstenstreifen folgt in steilem Anstieg das innere Hochland, das dann sanft ins Kalahari- bzw. Limpopobecken abfällt. Das aus einzelnen Gebirgsketten betehende Randschwellengebirge, das Südafrika im Westen, Süden und Osten umgibt, nennt man Great EscarpmentÖffnet externen Link in neuem Fenster. Die DrakensbergeÖffnet externen Link in neuem Fenster durchziehen das Land vom Nordosten bis in die Enklave Lesotho im Südosten, wo sie mit dem Thabana Ntlenyana ihren höchsten Punkt (3.482 m über NN) erreichen. Höchster Berg Südafrikas ist der Njesuthi mit 3.446 m.

Die ReliefkarteÖffnet externen Link in neuem Fenster zeigt die geografische Gestalt von Hochland, Randgebirge und Küstenstreifen.

Das KlimaÖffnet externen Link in neuem Fenster ist insgesamt gemäßigt; subtropisch im Norden und mediterran an der Küste. Geringe Niederschläge lassen in großen Teilen keine Landwirtschaft zu. Die fruchtbaren Flächen behielten sich während der Jahrzehnte der Apartheid die Weißen vor.

Auch wenn die ursprüngliche Vegetation durch menschlichen Eingriff weitgehend verändert ist, existieren auf Grund der klimatischen Verhältnisse dennoch mehrere voneinander unterscheidbare Vegetationszonen, von den dichten tropischen Wäldern und Bergwäldern im Osten über das Grasland und die Savannengebiete im zentralen Hochland bis hin zu den Dornbuschsavannen im Westen.

Südafrika ist ein rohstoffreiches LandÖffnet externen Link in neuem Fenster, vor allem die großen Vorkommen an Gold, Diamanten, Kohle, Platin, Chrom und Eisenerz haben dem Land zu einer starken wirtschaftlichen Stellung verholfen. Die LagerstättenÖffnet externen Link in neuem Fenster der bedeutendsten Mineralien befinden sich im Nordosten des Landes, in den sog. "Greenstone Belts".

Ökologie

Elefant
Elefant im Kruger Park © Rob Hooft (GFDL)
Great Limpopo Transfrontier Park
Karte des Great Limpopo Transfrontier Park

Naturparks und Umweltprobleme

Ökologische Gesichtspunkte spielen angesichts der scharfen sozialen Probleme noch eine untergeordnete Rolle. Dabei ist allerdings das Umweltbewusstsein durchaus vorhanden. Zahlreiche Gesetze und Verordnungen zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen sind in Kraft.

Einen Überblick über den Umweltbereich liefert der State of EnvironmentÖffnet externen Link in neuem Fenster des Ministeriums für Umwelt und ToursimusÖffnet externen Link in neuem Fenster, das die nationalen Strategien zur Umweltpolitik formuliert. Dazu gehört auch das National Framework For Sustainable DevelopmentÖffnet externen Link in neuem Fenster, dessen Entwurf das Umweltministerium zur öffentlichen Diskussion ins Netz gestellt hat.

Südafrika ist bekannt für seine Tier-Öffnet externen Link in neuem Fenster und PflanzenweltÖffnet externen Link in neuem Fenster. Das einzigartige Ökosystem am Kap gehört zu den drei Weltregionen mit der größten ArtenvielfaltÖffnet externen Link in neuem Fenster. Erhalten wird diese durch ein dichtes Netz staatlicher SchutzgebieteÖffnet externen Link in neuem Fenster, das aus NationalparksÖffnet externen Link in neuem Fenster und – auch von Provinzen und Gemeinden überwachten – Naturschutzgebieten besteht. Am bekanntesten ist der Krüger NationalparkÖffnet externen Link in neuem Fenster, der Teil des grenzübergreifenden Great Limpopo Transfrontier ParkÖffnet externen Link in neuem Fenster ist, mit 35.000 qkm größtes Reservat der Welt. Das System geschützter Gebiete wird ergänzt durch eine Vielzahl privater Naturschutzgebiete. Dabei sind etliche NaturschutzorganisationenÖffnet externen Link in neuem Fenster engagiert.

Vergessen darf man allerdings nicht, dass die großen Parks ursprünglich Kulturlandschaften waren und die dort lebenden Menschen für die Naturparkidee vertrieben wurden. Massenvertreibungen und die Schaffung von Homelands zu Zeiten der Apartheid haben zu weiträumigen Wüstungen in diesen übersiedelten Reservaten geführt.

Smog Kapstadt
Smog über Kapstadt © L. Berger/issa
Holzplantage
Holzplantagen verdrängen die natürliche Flora und Fauna © Wally Menne

Durch seine vergleichsweise fortgeschrittene Industrialisierung leidet Südfrika an Luft- und Wasserverschmutzung durch chemische bzw. Energieunternehmen. Auf diesem Feld gibt es erste Ansätze einer sauberen Produktion.

Eines der größten Umweltprobleme Südafrikas ist die WasserknappheitÖffnet externen Link in neuem Fenster. Die Verfassung Südafrikas enthält ein Grundrecht auf eine ausreichende Wasserversorgung. Doch weniger als 10 Prozent des Regens ist als Oberflächenwasser nutzbar, eine der niedrigsten Raten weltweit. Insofern sind die Folgen des Klimawandels in Südafrika besonders gravierend bei der Wasserversorgung und der Landwirtschaft. Zusätzlich bieten die großen Umweltschäden durch den intensiven Bergbau ökologischen und sozialen ZündstoffÖffnet externen Link in neuem Fenster.

Das südafrikanische Gesetz zur Biodiversität soll eigentlich eine Erforschung genetischer Ressourcen zu Kommerzialisierungszwecken oder zur Patentierung verhindern. Doch der internationale Pharmakonzern Nestlé hat im krassen Gegensatz zu dem Gesetz fünf Patente auf die Verwendung von Rooibos und Honeybush angemeldet. Der Tee aus Rotbusch und Honigbusch wird aus Pflanzen des FynbosÖffnet externen Link in neuem Fenster gewonnen. Schon seit Jahrhunderten werden diese Pflanzen in der traditionellen Medizin benutzt. Wenn Nestlè die Patente bekäme, haben die Kleinbauern keine Chancen mehr und südafrikanische Firmen dürfen keine Produkte mit demselben Wirkstoff herstellen. Ein krasser Fall von BiopiraterieÖffnet externen Link in neuem Fenster.

Auf vielen Gebieten des Umweltschutzes engagiert sich Earthlife AfricaÖffnet externen Link in neuem Fenster u.a. auch im Kampf gegen die Nuklearenergie. Südafrika setzt nämlich mit Hilfe alter deutscher Technologie auf den Ausbau der AtomkraftÖffnet externen Link in neuem Fenster. Das bislang einzige Atomkraftwerk Afrikas – Koeberg bei KapstadtÖffnet externen Link in neuem Fenster – soll durch eine neue AnlageÖffnet externen Link in neuem Fenster ergänzt werden. Südafrika ist allerdigs weit davon entfernt, dass Atomkraft die Energieprobleme des LandesÖffnet externen Link in neuem Fenster lösen könnte, wie der Bündnis90/Die Grünen-Abgeordnete Oliver Krischer die Atomenergie Südafrika in einem Interview bewertet. Nach der Reaktorkatastrophe in Japan im März 2011 müsste eigentlich auch in Südafrika ein Umdenken stattfinden, doch die Atomfrage ist angesichts drinlicherer Probleme wie Armut in Südafrika noch ein LuxusthemaÖffnet externen Link in neuem Fenster für die Südafrikaner.

Klimaschutz und Weltklimagipfel

Südafrika ist das Land mit den höchsten CO2-Emissionen in Afrika. Im Juli 2008 hat das Umweltministerium eine ambitionierte langfristige Strategie zum KlimaschutzLeitet Herunterladen der Datei ein vorgelgt, mit der das Land einen klimafreundlichen Entwicklungsweg einschlagen will. Doch das Beharren auf Kohle und Atomktraft steht dem Wunsch nach einem wachsenden Markt für erneuerbare EnergienÖffnet externen Link in neuem Fenster entgegen. Südafrikas Energiekonzern Eskom hat den größten KohleausstoßÖffnet externen Link in neuem Fenster in Afrika und ist für 40 Prozent der Gesamtemmissionen Südafrikas verantwortlich. Zu Recht stellt sich also die Frage Kohle oder KlimaschutzÖffnet externen Link in neuem Fenster? Die Proteste von Umweltschützern gegen mit WeltbankdarlehenÖffnet externen Link in neuem Fenster gebaute neue Kohlekraftwerke nehmen zu, doch Südafrika setzt weiterhin auf Kohlestrom statt KlimaschutzÖffnet externen Link in neuem Fenster.

Das neuste Programm Regierung zum Klimaschutz, das Green Paper zum National Climate Change ResponseÖffnet externen Link in neuem Fenster, hat der Südafrika-Experte Patrick Bond als "talk left walk right"Öffnet externen Link in neuem Fenster kritisiert.

Earthlife Africa hat eine ausführliche Studie zum KlimawandelÖffnet externen Link in neuem Fenster und seine Folgen für Entwicklung und Energieproblemein Südafrika herausgegeben. Dass die Fußballweltmeisterschaft 2010 wegen der langen Transportwege das Klima neun Mal mehr als die WM 2006 in Deutschland verschmutzt haben soll, ist nicht gerade ermutigend. Das zumindest sagte ein Bericht der KlimabehördeÖffnet externen Link in neuem Fenster Südafrikas, der auf dem Klimagipfel im Dezember 2009 in Kopenhagen vorgelegt wurde.

Anlässlich des Weltklimagipfels in Durban im November/Dezember 2011 versucht Südafrika, die Bevölkerung mit einem KlimazugÖffnet externen Link in neuem Fenster, der von Kapstadt über Johannesburg nach Durban fährt, für den Klimaschutz zu schärfen. Der Weltklimagipfel ist für Südafrika die größte Show seit der WMÖffnet externen Link in neuem Fenster 2010. Für Afrika gehe es im Kampf gegen den Klimawandel um Leben und TodÖffnet externen Link in neuem Fenster, meinte Staatspräsident Zuma zur Eröffnung des Klimagipfels.

Das Ökodorf LyndochÖffnet externen Link in neuem Fenster im Westkap zeigt, wie man mit gefiltertem Wasser und Solarenergie Alternativen schaffen kann.

Sozialraum

Johannesburg
Blick auf Johannesburg © GFDL

Sprache, Bevölkerung und Städte

In Südafrika gibt es elf offizielle LandessprachenÖffnet externen Link in neuem Fenster (in der Reihenfolge der Häufigkeit): Zulu, isiXhosa, Afrikaans, sePedi, English, seTswana, seSotho, xiTsonga, siSwati, tshiVenda, isiNdebele. Zu Zeiten der Apartheid war das AfrikaansÖffnet externen Link in neuem Fenster die Sprache der Unterdrücker. Die beiden häufigsten Muttersprachen sind isiZuluÖffnet externen Link in neuem Fenster (ca. 11 Millionen Sprecher) und isiXhosaÖffnet externen Link in neuem Fenster (ca. 9 Millionen Sprecher). Die Vielfalt der Sprachen und neue Ortsbezeichnungen führen bisweilen zu einem Ortsnamen-BabylonÖffnet externen Link in neuem Fenster.

Karte Großraum Johannesburg
Großraum Johannesburg

Über 58 Prozent der Gesamtbevölkerung lebt in StädtenÖffnet externen Link in neuem Fenster. Größte Stadt ist JohannesburgÖffnet externen Link in neuem Fenster mit 3,2 Mio. Einwohnern (hier ein interaktiver StadtplanÖffnet externen Link in neuem Fenster), in KapstadtÖffnet externen Link in neuem Fenster leben 2,8 Mio. Menschen, dicht gefolgt von DurbanÖffnet externen Link in neuem Fenster mit 2,7 Mio. Einwohnern, die weiteren Millionenstädte sind East Rand (2,4 Mio. Einw., Teil der Greater Johannesburg Metropolitan AreaÖffnet externen Link in neuem Fenster) und Pretoria (Tshwane)Öffnet externen Link in neuem Fenster mit 1,7 Mio. Einwohnern.

Südafrikas Provinzen sind in 53 Distrikte unterteilt, die sich wiederum in 262 GemeindebezirkeÖffnet externen Link in neuem Fenster aufteilen. Mehr als 60 Städte haben über 100.000 EinwohnerÖffnet externen Link in neuem Fenster, wobei in den Großräumen von Johannesburg, Kapstdt, Durban, Pretoria und Port Elizabeth 38 Prozent der Bevölkerung Südafrikas leben.

Townships

Townshipszene
Townshipszene © issa
Mitchells Plain
Mitchells Plain © Dirk Sabrowski/issa

Millionen von Menschen leben in den zu Zeiten der Apartheid geschaffenen TownshipsÖffnet externen Link in neuem Fenster. Die Versorgung der Bevölkerung, die vielerorts in Squatter-Siedlungen lebt, mit ausreichend Wohnungen, Strom und Wasser ist eine immense Herausforderung für die Regierung, was immer wieder zu sozialen Spannungen führt. Bekannte Townships sind SowetoÖffnet externen Link in neuem Fenster, Symbol des Widerstands gegen Apartheid, bei Johannesburg und die berüchtigten Cape FlatsÖffnet externen Link in neuem Fenster bei Kapstadt. Allein in KayelithshaÖffnet externen Link in neuem Fenster leben an die 1,5 Mio. Menschen.

Verkehrswege

Gautrain im Depot
Der Gautrain im Depot. © GautenCitizen

Südafrika verfügt über ein gut ausgebautes TransportnetzwerkÖffnet externen Link in neuem Fenster mit über 73.000 km befestigten Nationalstraßen und 24.000 km Schienen. Fast alle Nachbarländer sind mit der Eisenbahn verbunden. Auch im Bus- und Flugverkehr (578 Flughäfen, davon 147 mit geteerter Landebahn) hat sich das Land in seiner InfrastrukturÖffnet externen Link in neuem Fenster an die Bedürfnisse des modernen Reiseverkehrs angepasst. Angesichts der Fußball-WM 2010 hat die Regierung etliche Energien und Gelder in die Verbesserung der Verkehrswege stecken müssen. So wurden neun Milliarden Rand zur Verbesserung und Erweiterung der Transportinfrastruktur in den neun Spielstädten investiert. Auf diese Weise hat Johannesburg zum ersten Mal ein NahverkehrssystemÖffnet externen Link in neuem Fenster erhalten, den GautrainÖffnet externen Link in neuem Fenster.

Nationale Symbole

Nationale Flagge
Staatwappen
Springbock

Die heutige LandesflaggeÖffnet externen Link in neuem Fenster gilt seit April 1994, den ersten Wahlen nach Apartheid. Rot steht dabei für das im Befreiungskampf vergossene Blut, Grün für das Land, Blau für die Ozeane, Weiß für die weiße, Schwarz für die schwarze Bevölkerung und Gold für den Reichtum des Landes. Die Historie der Flaggen zeigt die FlaggengeschichteÖffnet externen Link in neuem Fenster.

Das StaatswappenÖffnet externen Link in neuem Fenster ("Coat of Arms") besteht aus den Elementen Elefantenstoßzähne, Weizenähren, ein Schild, zwei sich die Hände reichende San, ein Schlagstock (Knobkierie), ein Speer, der Protea King, der Sekretärsvogel und der Sonnenaufgang.
Nationales Tier ist der Springbock.

Südafrikas NationalhymneÖffnet externen Link in neuem Fenster "Nkosi sikelel' iAfrika" ist die bekannteste Melodie Afrikas. Sie wurde ursprünglich von einem Methodistenpfarrer für den Gottesdient komponiert. Mit entsprechender Ausrüstung können Sie sie in der ChorversionÖffnet externen Link in neuem Fenster hören (7,6 MB). Daneben gilt auch noch "die Stem" als Hymne.

Über den Ersteller

Lothar Berger, M.A., geb. 1953, Studium der Ethnologie, Afrikanistik, Soziologie und Musikwissenschaften.

Langjähriger Redakteur von "afrika süd" in der informationsstelle südliches afrika (issaÖffnet externen Link in neuem Fenster), Bonn.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare, Anregungen und Kritik.

Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal am 1. Dezember 2011 aktualisiert.

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