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Praktische Informationen, auch für längerfristige Aufenthalte im Land, bieten Wikitravel
und die Außenministerien der Länder, die besonders viele 'Expatriaten' in Tansania zählen, wie Großbritannien
und die USA
.
Tansania hat viele atemberaubende Sehenswürdigkeiten. Vor allem die Naturlandschaften
zählen zu den spektakulärsten der Welt. Die scheinbar endlosen und unberührten Savannen, in denen sich vermutlich mehr als 90 % der bisherigen Menschheitsgeschichte abgespielt haben, werden für jeden Besucher zu einem unvergesslichen 'Ur-Erlebnis'.
Im Internet gibt es eine Fülle von Informationen für Reisen nach und in Tansania (z.B. Tansanisches Fremdenverkehrsbüro
, 'Der Reiseführer'
, etc.
) und zu vielen Einzelaspekten, wie den aktuellen Wetterverhältnissen
. Auch im deutschen Fernsehen
(der Suchbegriff 'Tansania' ist bereits für Sie eingegeben) können Sie fast täglich Reportagen über Tansania sehen.
Zur Orientierung des Einreisenden in Daressalam steht ein interaktiver Stadtplan
zur Verfügung.
Für Ausreisende mit Schulkindern gibt es mehrere internationale Schulen in Tansania
, die meisten in Dar Es Salaam, aber auch in Dodoma, Arusha, Moshi (mit Internat), Morogoro, Mwanza, Iringa, Sansibar und Tanga. Zu den Schulen mit gutem Renommee zählen die International School of Tanganyika
(Daressalaam) und die International School in Moshi.
Bevor Sie jedoch zu einer 'Safari' (swahili: Reise) nach Tansania aufbrechen, beachten Sie bitte die Hinweise des Auswärtigen Amtes bezüglich der Sicherheit und Einreisebestimmungen
. Ein Touristenvisum
kann zwar bei der Einreise auf einem der internationalen Flughäfen des Landes erteilt werden, es wird aber empfohlen, dies einige Wochen vor der Einreise bei der tansanischen Botschaft zu beantragen. Bei längeren Aufenthalten ist es immer sinnvoll, Kontakt zur deutschen Botschaft
in Tansania aufzunehmen.
In Tansania wird man u.U. mit Krankheitserregern konfrontiert, die hierzulande nicht (mehr) vorkommen. Es ist daher wichtig, sich über die gesundheitlichen Risiken
zu informieren und vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Dabei kann es ratsam sein, auch die Empfehlungen für die Nachbarländer
zu berücksichtigen.


Die Landeswährung ist der Tansania Schilling
(TZS). Mit Kreditkarten können Sie nur in größeren Hotels bezahlen. Bargeld (TZS) lässt sich in größeren Städten über eine Bankkarte beziehen. Auf Devisenkonten entfallen häufig sehr hohe Gebühren. Daher ist es u.U. sinnvoll, genügend Fremdwährung (möglich auch in Form von Travellerschecks) mitzunehmen - tendenziell steigt der Wechselkurs
zugunsten des EURO.

Deutsche Mobilfunkbetreiber haben tansanische Roamingpartner
. Dennoch ist es selbst für relativ kurze Reisen preiswerter, wenn Sie sich vor Ort eine SIM-Karte eines tansanischen Mobilfunknetzes
kaufen: Diese sind sehr billig und Guthaben für Prepaidkarten gibt es mittlerweile in den meisten Orten nachzukaufen (siehe Abbildung links). Der Deckungsgrad des Empfangsnetzes ist inzwischen auch außerhalb der Städte hoch. Die Minutenpreise
für Gespräche von Deutschland nach Tansania, auch in Mobilfunknetze, liegen bei 0,1 EUR.
In tausenden Büros und Haushalten wird auch in Tansania das Internet
genutzt. Internetcafés
gibt es in vielen Städten und auch die Zahl der Serviceprovider für einen eigenen Anschluss ist beachtlich.
Für Telefon- und Faxnummern sowie Mailadressen von Unternehmen und Institutionen gibt es die Tanzania Yellow Pages
.
Interessante Literaturhinweise bietet die Bibliografie
der Tanzania Studies Association.
Diverse skandinavische Botschaften haben in Kooperation mit der tansanischen Regierung und dem UNDP ein sehr hilfreiches Internetportal namens Tanzania Online
erstellt - ein Besuch lohnt sich. Dass Tansania auch in Deutschland viele engagierte Freunde hat, erfährt man auf den Seiten des Deutschen Tansania-Networks
, der Deutsch-Tansanischen Freundschaftsgesellschaft
und des Freundeskreises Bagamoyo
.

Leiter des Referats "Nahost, Afrika, Lateinamerika" einer Stiftung der Bundesrepublik Deutschland zur Förderung der internationalen Forschungszusammenarbeit. Nebenberuflich Einsätze als Internationaler Wahlbeobachter und Landeskundetutor für InWEnt.