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In den Jahren nach der Unabhängigkeit gehörte Uganda zu den industriell am weitesten entwickelten Ländern Ostafrikas. Interne kriegerische Auseinandersetzungen sowie volks- und betriebswirtschaftliches Missmanagement haben diese Entwicklung zunichte gemacht. Allerdings konnte Uganda seit Anfang der 1990er Jahre eine deutliche Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lage
erzielen. Hierzu trugen enge Abstimmungen mit Weltbank und dem Internationalen Währungsfond (IWF) wesentlich bei. Die Armutsrate wurde erheblich reduziert (1992: 56%; 2000: 35%, 31% im Jahr 2007 und 30 % im Jahr 2010). Investoren
aus dem In- und Ausland sind in Uganda willkommen.
Der Agrarsektor ernährt ca. 80% der Bevölkerung, davon sind etwa 2/3 Subsistenzwirtschaft. Die Landwirtschaft ist nicht nur wichtigster Wirtschaftszweig, sondern auch mit Abstand größter Devisenbringer des Landes. Als Anteil am Bruttoninlandsprodukt
nimmt allerdings der Sektor Landwirtschaft ab, er betrug laut ugandischem Finanzministerium
noch 23,9 %. Die Sektoren Industrie (27 %) und Dienstleistungen (49,1%) gewinnen an Bedeutung. Hier spielen u.a. Telekommunikation, der Finanzsektor und Tourismus eine Rolle. Während die ugandische Regierung sehr interessiert an einem Wachstum der Industrie ist, steht die Energieknappheit dem krass entgegen.
Bis vor wenigen Jahren galt Uganda als arm an Bodenschätzen. Inzwischen haben sich die Hoffnungen auf Ölfunde
in der Region des Albertsees in Westuganda nicht nur bestätigt, weitere Ölfelden kamen hinzu. Ab 2013 soll nun endlich das Öl gefördert werden
. Die Regierung möchte baldmöglichst Einnahmen sehen, diese sollen für Bildung, Infrastruktur, Dienstleistung verwendet werden. Außerdem möchte Kampala eine Raffinerie im eigenen Land, doch von dessen Umsetzung ist nicht mehr viel zu hören. Streit gibt es um die Steuern
, die für die Weiterverarbeitung an Ugandas Regierung gezahlt werden müssten, doch niemand will bezahlen.
Ugandas Zivilgesellschaft, unterstützt von Parlamentariern und NGO´s drängen darauf, dass die Ölverträge publik gemacht werden
. Die Erträge des sog. "Schwarzen Goldes" sollen nicht vorwiegend ausländischen Firmen aber auch nicht ugandischer Korruption
zu Gute kommen.
Umweltschützer fürchten um den Erhalt des Murchison Nationalparks
, in ihm liegt ein Teil der Ölfelder.
Weiterhin ist der Konflikt mit dem Nachbarland Kongo nicht gelöst. Denn die Ölvorkommen befinden sich im Albertsee, der die beiden Länder trennt; und das genau im Gebiet des Grenzverlaufs, der daraufhin von beiden Seiten verschieden interpretiert wurde. Im Jahr 2007 kam es zu Übergriffen kongolesischer Soldaten, mehrere Menschen starben, darunter ein britischer Mitarbeiter der Ölfirma. Anschließend einigten sich die beiden Präsidenten, Museveni und Kabila, auf eine gemeinsame Förderung
des Öls. Doch im Moment ist davon nicht mehr viel zu hören.
Produkte aus Landwirtschaft
und Gartenbau bilden nach wie vor die Basis der wirtschaftlichen Aktivitäten und sind für ca. 80% der Exporteinnahmen verantwortlich. Auch im relativ fruchtbaren Uganda spielen Fragen der Food Security
eine Rolle, insbesondere im Norden, im Zusammenhang mit der inzwischen zwar relativ guten Sicherheitslage, aber nach wie vor schlechten Infrastruktur. Dürre kommt vor allem im Norden und Osten (Karamoja) vor.
Ugandas Beliebtheit als ein touristisches Ziel hat, vor allem aufgrund der verbesserten Sicherheit in den touristischen Zentren und der vermehrten Anzahl von privaten Investoren, in den letzten 5 Jahren signifikant zugenommen. Kamen im Jahr 1999 noch 36 943 Touristen nach Uganda, so waren Jahr 2009 bereits 817.000. Allerdings gaben ca. 50 % als Einreisegrund den Besuch von Freunden und Verwandten an, 21 % kamen geschäftlich und nur 16 % kamen um sich zu erholen bzw. Urlaub zu machen.
Ugandas 10 Nationalparks
sind zwar nicht übermäßig groß, doch bieten alle eine faszinierende Landschaft, von den heißen Quellen im Semliki Park
, dem Riesenwachstum der Pflanzen im über 5000 m hohen Ruwenzori
, den Nilfällen im Murchisonfalls-Nationalpark
, dem Bergregenwald im Mount Elgon
bis zur Savanne im Kidepo- Nationalpark
. Ebenso ist die Tierwelt sehr vielfältig. Zwar gibt es Nashörner nur in einer Aufzuchtstation
im Nordwesten des Landes, doch ansonsten haben Ugandas Parks von Antilopen über Giraffen, Löwen, Nilpferden bis zu Zebras, von einer äußerst vielfältigen Vogelwelt
ganz zu schweigen, sehr viel zu bieten.
Dies hat auch die ugandische Regierung jetzt endlich erkannt und im März 2008 das Tourism Bill verabschiedet. Immerhin bringt Tourismus 590 Millionen Dollar jährlich. In Zukunft soll "Tourism Uganda", die Nachfolgeorganisation vom "Uganda Tourism Board" mehr Geld zur Verfügung stehen. Finanziert wird dies durch eine neue Hotelsteuer.
Uganda beherbergt etwa zwei Drittel der noch auf der Welt verbliebenen Berggorillas
. Zum Schutze der Primaten und zur wirtschaftlichen Förderung der lokalen Bevölkerung werden diese Naturschätze im Rahmen geordneter Ökotourismusprogramme Besuchern zugänglich gemacht, so z.B. im Waldreservat Bwindi Forest
.
Nahe den Parks, über ganz Uganda verstreut, finden Sie die Projekte der 1998 gegründeten Uganda Community Tourism Association
(UCOTA). Durch den sog. "Community Tourismus" wird die einheimische Bevölkerung in die Planung und Umsetzung von touristischen Entwicklungsprojekten involviert. Kleinprojekte, wie z. B. die Herstellung von Handarbeiten und Kunsthandwerk, aber auch traditionelle Veranstaltungen der Gruppen, werden gefördert. Bei dieser Art von Tourismus wird sichergestellt, dass Gewinne weitgehend bei der lokalen Bevölkerung verbleiben. Inzwischen hat auch Ugandas Regierung erkannt, dass die Dorfgemeinschaften einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg von Tourismus beitragen. In den neuen Tourismus-Richtlinien
erklärt die Regierung Tourismus zu einem wichtigen Standbein der Armutsreduzierung.
Bereits vor über zehn Jahren nahmen regionale Kooperations- und Integrationsbemühungen in Ostafrika einen neuen Anlauf. Der EAC-Vertrag schafft umfassende Regelungen zur Gestaltung der Zusammenarbeit. Ruanda und Burundi wurden am 1. Juli 2007 als neue Mitglieder der EAC aufgenommen.
Ein Binnenmarkt mit fast 127 Mio. Einwohnern entsteht derzeit auf einer Fläche der Größe Westeuropas. Anfang 2004 unterzeichneten die Staatschefs von Tansania, Kenia und Uganda das Protokoll zur Weiterentwicklung der East African Community
(EAC) zu einer Zollunion
, diese trat im Januar 2005 in Kraft und konnte Anfang 2010 nach einer Übergangsperiode, voll umgesetzt werden.
Seit Mitte 2010 verfügen die fünf Mitgliedsstaaten der Ostafrikanischen Gemeinschaft über einen gemeinsamen Markt
. So soll in Zukunft ein Austausch von Waren, Dienstleistungen, Arbeitskräften und Kapital ermöglicht werden. Für Arbeitskräfte und Unternehmen ist eine Niederlassungsfreiheit geplant. Neue Straßen und Eisenbahnen sollen den Handel erleichtern. Die Umsetzung kann 2 bis 5 Jahre dauern.
Die Währungsunion ist ebefalls auf dem Weg. Bis 2012 soll der East African Shilling eingeführt werden. Der Plan auf eine schnelle Umsetzung eines föderalen Staatenzusammenschlusses
wurde erst einmal zurückgesetzt. Bisher konnte sich bei der betroffenen Bevölkerung der 3 ursprünglichen Staaten der EAC keine Mehrheit finden. Im Auftrag der Bundesregierung unterstützt die GIZ
die Integrationsbemühungen der drei Staaten.
Neue Entwicklungen auf dem Weg zu einem Wirtschaftszusammenschluss Afrikas wurden im Oktober 08 in Kampala auf den Weg gebracht. Ein historisches Treffen der drei regionalen Wirtschaftsgemeinschaften
(SADC, COMESA, EAC) fand in Kampala statt. Diese Wirtschaftsgemeinschaften wollen in Zukunft besser kooperieren und regelmässige Treffen abhalten.
Uganda ist Mitglied in diversen multilateralen Foren und Organisationen, so auch in der Afrikanischen Union
und der Nepad:Die Afrikanische Union (AU) ist aus der Organisation Afrikanischer Einheit (OAU) hervorgegangen und wurde am 9. Juli 2002 in Durban (Südafrika) gegründet. Die OAU hatte in den rund vier Jahrzehnten ihrer Existenz die Auflösung der Kolonialstrukturen als Priorität angesehen. Bereits im Juli 2001 haben die Staats- und Regierungschefs der "Organisation für Afrikanische Einheit" die Initiative "New Partnership for Africa's Development" NEPAD
ins Leben gerufen. Damit verpflichten sich die Staaten Afrikas zu Demokratie, Menschenrechten, guter Regierungsführung und stabiler Wirtschaftspolitik.
Von den Amerikanern wird ihre Handelsinitiative AGOA
, (African Growth and Opportunity Act) die für etwa 6000 Produkte aus Afrika zollfreien Zugang zum amerikanischen Markt gewährt, als vorbildlich gepriesen. Die Initiative passt freilich ins Bild eines unilateral handelnden Amerikas, das den multilateralen Ansätzen - in diesem Fall der Welthandelsorganisation - eigene Abkommen entgegenstellt, deren Regeln es selbst bestimmen kann. Uganda trat als eines der ersten afrikanischen Ländern AGOA bei, mit großen Hoffnungen.
Aktuelle Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung
Ugandas finden Sie im Uganda Data Profile der Weltbank.
Für News aus dem Finanzsektor lohnt sich auch ein Blick in den News Room der Bank of Uganda
(BOU). Ebenfalls bei der BOU finden Sie die Monthly Financial and Economic Review
und Quarterly Economic Reports
.
Statistiken zu den unterschiedlichen Wirtschaftssektoren bietet das Uganda Bureau of statistics
. Aktuelle Entwicklungen der Wirtschaft finden Sie beim Finanzministerium
. Bei Socialwatch
finden Sie eine Vielzahl von Indikatoren im sozialen, aber auch wirtschaftlichen Bereich. Trotz vieler guter Gesetze werden die Menschenrechte nur unzureichend angewendet, vor allem bei Menschen, die in Armut leben, - und das sind immerhin 4 von 10 Ugandern. Auf der südafrikanischen Seite Mbendi
finden Sie ein Wirtschaftskurzprofil mit gezielten Informationen für südafrikanische Investoren. Eine wahre Fundgrube an Zahlen, Daten, Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Ländern und links finden Sie bei Welt in Zahlen
.
Die Charakterisierung der ugandischen Wirtschaft und die Beschreibung der entwicklungshemmenden Faktoren unterscheiden sich nicht viel von denen anderer Länder in Sub-Sahara Afrika und belegen, dass Uganda nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt zählt. Trotz durchschnittlicher Wachstumsraten in den letzten Jahren von 5 - 7% herrscht auf dem Lande nach wie vor eine unbeschreibliche Armut. Bei einer Verstädterungsrate von 13%, einer der geringsten Afrikas, ist hiervon der Großteil der Bevölkerung betroffen. Nur dank der Fruchtbarkeit des Landes kommen Hungersnöte wie beispielsweise in Äthiopien nicht vor.
IWF, Weltbank und weitere Geber honorieren die entwicklungspolitischen Bemühungen Ugandas durch umfangreiche Neuzusagen um das Land bei der Armutsbekämpfung zu unterstützen. Wichtigste Geber sind die Weltbank, UNDP (United Nations Development Programme), Europäische Union und Afrikanische Entwicklungsbank sowie - bilateral - Großbritannien, Dänemark, USA, Schweden, Niederlande, Norwegen, Deutschland, Irland und Japan. Uganda hat sehr schnell auf die neue Weltbank-Politik reagiert und als erstes Land im März 2000 ein vollständiges Poverty Reduction Strategy Paper
eingereicht. Bereits im April des selben Jahres erreichte Uganda den completion point für die Aufnahme in das HIPC-II-Entschuldungsprogramm. Uganda profitiert jetzt von einem umfassenden Entschuldungsprogramm
in Höhe von insgesamt 1,95 Mrd. US-Dollar. Weltbank und IMF wollen der Regierung damit rund die Hälfte der Schulden erlassen.
Lesen Sie hierzu die Seiten des Uganda Debt network
, eines Zusammenschlusses von Nicht-Regierungs-Organisationen, Institutionen und Individuen mit der Zielsetzung einer langfristigen Reduzierung der Schuldenlast und eines effektiven Einsatzes der nationalen Ressourcen zum Nutzen der Menschen in Uganda.
Mitte 2005 haben die Finanzminister der sieben führenden Industriestaaten und Russland sich darauf geeinigt, den ärmsten Ländern der Welt Schulden in Milliardenhöhe zu erlassen. Weltbank, Internationaler Währungsfond (IWF) und die afrikanische Entwicklungsbank werden insgesamt 40 Ländern, darunter Uganda, Schulden in Höhe von 56 Milliarden Dollar streichen. Eine erste Umsetzung dieses Beschlusses für Uganda und 14 weitere Staaten kündigte die Weltbank an. Für Uganda bedeutet dies eine Entschuldung um fast 90 % . Die frei werdenden Gelder sollen laut Finanzminister für die Bereiche Bildung und Infrastruktur verwendet werden.
Neben traditionellen Erzeugnissen wie Kaffee, Baumwolle, Tee und Tabak gibt es neue Devisenbeschaffer, wie z. B. Vanille
, Honig, Trockenfrüchte, Schnittblumen
oder nun auch der Anbau von Aloe, vielleicht eine Chance für das seither wirtschaftlich total vernachlässigte Karamoja. Auch Fisch
zählt zu den neuen Exportschlagern Ugandas. Doch nach jahrelanger Überfischung wird das Gut langsam knapp. Nun brachte der lukrative Viktoriabarsch, der v.a. in die EU exportiert wird, fast eine Konfrontation mit Kenia
. Denn ein reiches Fischfanggebiet liegt an einer winzigen Insel im Viktoriasee. Beide Länder erheben Anspruch auf die Insel, nun sollen alte Karten die Besitztümer klären.
Nach wie vor ist Kaffee eines der Hauptausfuhrprodukte. Die Uganda Coffee Development Authority
informiert umfassend über die Kaffeeanbaugebiete, die Verarbeitung und Bedeutung dieses für Uganda so wichtigen Produkts. Im Rahmen einer Public Private Partnership begleiten ein Kaffeehandelshaus und die GTZ gemeinsam ugandische Kaffeebauern
bei der schwierigen Umstellung auf nachhaltige Anbaumethoden. Nicht ganz unproblematisch, da Bauern der Kaffeeplantage weichen
mussten.
Im Industriesektor spielen außer der Weiterverarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten die Eisen- und Metallindustrie eine Rolle. Außerdem wird Zement für den Bausektor hergestellt, in geringem Masse pharmazeutische Produkte und viele Dinge für den täglichen Bedarf, z. B. von Mukwano Industries. 
Die seit einigen Jahren bestehende negative Handelsbilanz verstärkte sich weiterhin. Die Ausgaben für Importe stiegen kontinuierlich, trotz einer Zunahme der Exporte konnte kein Wachstum der Einnahmen daraus erzielt werden. Das Ministry of Tourism, Trade and Industry
bietet eine große Anzahl an Informationen zu diesem Thema.
Laut Auswärtigem Amt
ist Deutschland innerhalb der EU einer der wichtigsten Handelspartner Ugandas (Handelsvolumen 2009: 128 Mio Euro). Deutschland bezieht vorwiegend Kaffee, Fisch, andere landwirtschaftliche Produkte und Kobalt. Uganda importiert aus Deutschland vor allem Maschinen und chemische Erzeugnisse. Uganda erziehlte im Handel mit Deutchland einen leichten Überschuss.

Alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen, darunter Uganda, haben sich verpflichtet, die Millenium Entwicklungsziele
bis zum Jahr 2015 zu erreichen. Der sog. Poverty Eradication action plan
(PEAP) und das daraus resultierende Poverty reduction strategy paper
stellt Ugandas nationalen Entwicklungsrahmen und mittelfristiges Planungsinstrument dar um die Entwicklungsziele
zu erreichen. Im Jahr 2008 fand eine Revision des PEAP statt. Die Umsetzung der Entwicklungsziele wird nun in einem 5, 10 und 30-jährigen National Development Plan weitergeführt und von der National Planning Authority (NPA)
koordiniert. Die Umsetzung des Entwicklungsplanes erfolgt Sektor übergreifend und dezentral im sog. Local Government
Einige Entwicklungsziele
, wie z. B. freie Grundbildung und Reduzierung der Prävalenz von HIV-Erkrankungen, konnte Uganda bereits erreichen. Doch in anderen Sektoren, allen voran dem Gesundheitsbereich, sind noch kaum Fortschritte zu erkennen.
Die Zahl der Armen hat sich von 56 % im Jhr 1992 auf 31 % verringert.
Uganda verfügt über eine rege Zivilgesellschaft mit einem großen Selbsthilfepotential. Eine Vielzahl von Nicht-Regierungsorganisationen
(NGO's) und Community based Organisationen (CBO's) wurden in den letzten Jahren gegründet. Viele NGO's in Uganda sind im nationalen NGO Forum
, bzw. bei DENIVA,
einem Netzwerk, das den Nichtregierungsorganisationen und kleinen CBO´s eine Plattform zum Austausch und gemeinsamer Lobbyarbeit bietet, organisiert. Bei WOUGNET
(Women of Uganda Network) sind eine Vielzahl von Frauenorganisationen registriert und online erreichbar. Ein neues und sehr umstrittenes NRO-Gesetz
wurde noch am Ende der Legislaturperiode des 7. Parlaments verabschiedet und, trotz Protesten
einflußreicher NGO's, vom Präsidenten unterschrieben.
Vielfältige Initiativen sollen den Menschen aus der Armut heraushelfen. So profitieren im Moment vor allem Frauen aus den zahlreichen Angeboten der Mikrofinanzierung.
Zahlreiche staatliche Initiativen bekämpfen ebenfalls die Armut. Besonders in benachteiligten Gebieten gibt es zahlreiche Programme, z. B. den Northern Uganda Social Action Fund
(NUSAF), oder Alternative Basic Education
(ABEK) for Karamoja. Freilich sind auch diese Programme von internationalen Donors unterstützt.

Ugandas Abhängigkeit von ausländischer Hilfe war in den vergangenen 20 Jahren anhaltend hoch und an dieser Situation wird sich auch in absehbarer Zeit kaum etwas ändern. Deutschland erhöhte bei den Regierungsverhandlungen im Mai 2010
die Zusagen deutlich. Folgende Links führen Sie zu landesspezifischen Aktivitäten einzelner nationaler und internationaler Institutionen und Organisationen der finanziellen (FZ) und technischen (TZ) Entwicklungszusammenarbeit (EZ):
Multilaterale Geber
Deutsche Organisationen
Andere wichtige Geberländer
(UK) 
(Österreich) Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im Dezember 2011 aktualisiert.

Gertrud Schweizer-Ehrler, Sozialmanagerin mit pflegerischer Grundausbildung arbeitete über einen Zeitraum von insgesamt neun Jahren in einer Nicht-Regierungs-Organisation (SALEM International
) in Uganda.
Erste Vorsitzende des Vereins Tukolere Wamu
, gemeinsam für Eine Welt e.V.“
Freiberufliche Tätigkeit im Bereich der Beratung, Schulung, und Öffentlichkeitsarbeit zu entwicklungspolitischen Themen
Organisatorin und Reiseleiterin für Projekt- und Begegnungsreisen
nach Uganda und Herausgeberin des Uganda-Ostafrika-Blogs
.
Anregungen und Kommentare
sind willkommen.
Weiterführende Literatur zu folgenden Themen:

bietet Infos und Karten zu drohenden Überschwemmungen, Auswirkungen des Klimawandels, Wetterbedingten Gefahren, Recht auf Nahrung.
: Infos zu Hotels, Reiseveranstalter, Safariveranstalter, Autovermietung, Bildergalerien, Linklisten, Reisetipps.
können Sie ein informatives Video über Ugandas Schönheiten, Rebellen, Öl, die Gorillas und die Auswirkungen des Primatenschutzes auf die Batwa anschauen. 

vom Finanzministerium
beim Finanzministerium
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